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Archiv für September, 2009

Review & Trailer “The Eye”

29. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

eye-gBewertung: 4/10 Sterne

Orginaltitel: The Eye (jap. Original Jian gui)
Filmlänge: 98min
Erscheinungsjahr: 2008
Drehort: Vereinigte Staaten
Regisseur: David Moreau und Xavier Palud
Schauspieler:

* Jessica Alba : Sydney Wells
* Alessandro Nivola : Dr. Paul Faulkner
* Parker Posey : Helen Wells

 

Handlung:

Sydney Wills ist blind. Schon seit ihrem fünften Lebensjahr fehlt der talentierten Musikerin das Augenlicht.
Die moderne Medizin bietet ihr nun endlich eine Lösung an und Sydney stimmt zu sich die Hornhaut einer verstorbenen einsetzen zu lassen. Das anfängliche Unbehangen verstärkt sich schon kurz nach der Operation und schnell wird klar das Sydney echte Visionen hat, die ihr grausame Vorahnungen bescheren und sie schon bald auf die Fährte ihrer Spenderin schicken.

 

Meinung:

Ich habe in letzter Zeit einfach zu viele Punkte vergeben. Das liegt wohl daran, dass ich lieber gute Filme schaue als schlechte und vermeintlich(!) schlechte Filme sich im Nachhinein als echte Goldstücke oder mindestens als ansehnlich herausgestellt haben. Endlich hab ich hier aber einen Film gefunden der schlecht genug ist, um ihn mit 4/10 Sternen also unterdurchschnittlich oder sagen wir moderater nicht unbedingt sehenswert zu bewerten.

Es ist nämlich leider echt nichts besonderes… die Story ist schon wieder die typische „Fluch/Dämon birgt ein Rätsel“-Grusel! Laaangweilig! Zumindest für jemanden, der schon ein Paar asiatische->US Remakes gesehen hat. Die Hauptdarstellerin soll natürlich Zuschauer ziehen, aber naja das ist erstens Geschmackssache und zweitens kein überzeugendes Argument für einen Film (K.d.R.: bei Resident Evil ist das anders :P ).
Die Umsetzung ist hochqualitativ, aber typisch amerikanisch,was nicht abwertend ist, aber immer gleich.
Ein bisschen Spannung kommt ab und zu auf, aber es wird früh klar das Sydney nicht sterben kann bevor das Rätsel gelöst ist und da sie meist alleine unterwegs ist kann folglich nicht allzu viel passieren.

 

Fazit:

Hey, die Welt und eure Videothek ist voll mit guten Filmen… ihr könnt getrost auf diesen hier verzichten
4/10 Sterne

 

Trailer:



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Review & Trailer “From Beyond – Aliens des Grauens”

29. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

from_beyondBewertung 10/10 Sterne

Orginaltitel: From Beyond
Filmlänge: 81-89min je nach Version
Erscheinungsjahr: 1986
Drehort: Vereinigte Staaten
Regisseur: Stuart Gordon
Schauspieler:

* Jeffrey Combs: Crawford Tillinghast
* Barbara Crampton : Dr. Katherine McMichaels
* Ken Foree : Buford ‘Bubba’ Brownlee
* Ted Sorel : Dr. Edward Pretorius

 

Handlung:

Eine herrlich liebevoll gestalte Maschine, der sog. Resonator, steht im Zentrum der Forschungen von Physikstudent Crawford Tillinghast und seinem Mentor Dr. Edward Pretorius. Mittels einer bestimmten Frequenz soll dieser Apparat die Zirbeldrüse im Gehirn anregen um übermenschliche Fahigkeit zugänglich zu machen.
Doch bereits beim ersten Durchlauf des neuen Programms gibt es ungeahnte Nebenwirkungen, so erscheinen nach und nach allerlei fremdartige Wesen aus einem anderen Universum. Bereits zu Beginn des Films verliert Dr. Pretorius im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf, als dieser bei gesteigerter Dosis am Resonator dem Wahnsinn verfällt und dann einem Alien zum Fraß dient.
Tillinghast kann im letzten Moment das Gerät abschalten wird als Tatverdächtiger aber erstmal in die Klapse gesteckt. Doch irgendwann wird festgestellt, dass Crawfords Zirbeldrüse tatsächlich vergrößert ist und eine wissbegierige Ärztin überredet ihn zu weiteren Experimenten.

 

Meinung:

Wow! Also erstmal möchte ich feststellen, dass ich kein Retro- oder Oldschool-Junkie bin und nicht jeden Quatsch aus der Vergangenheit als gelungen ansehe. Aber hier kommt alles Gute zusammen. Sehr gelungene Special-Effects die mit heutigen Produktionen mithalten könnten, verbunden mit dem Charm der Achtziger und durchweg hervorragender Darstellung. Der Film hat außerdem Humor der noch heute wirkt und den Film so zu einem ausgezeichneten Videoabend-/Party-Knüller macht.
Die deutschen Fassungen sind indiziert; diese Bewertung ist für mich heute allerdings längst nichtmehr nachzuvollziehen und sollte wirklich niemanden abschrecken. Ich fürchte allerdings, dass nicht zuletzt deswegen der Film nicht allzu leicht zu bekommen ist. Wen allerdings der Trailer anspricht, der kann sich ruhigen gewissens auch umsehen den Film als Schnäppchen ungesehen zu erwerben..
Meiner Meinung nach stimmt hier wirklich alles und so komme ich nicht umhin 10/10 Sterne zu vergeben.
Auch wenn es sicherlich andere Meinungen gibt, sollten die meisten jedoch sehr positiv ausfallen.

 

Fazit:

Sci-Fi Horror aus den Achtzigern mit grandioser Umsetzung der gelungenen Buchvorlage.
Filmzitat – Tillinghast: „Es hat ihn gefressen… den Kopf einfach abgebissen… wie von einem Lebkuchenmann!“
10/10 Sterne mit Partybonus

 

Trailer:



Review & Trailer “Pig Hunt”

28. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

pig-hunt-660Bewertung: 6/10 Sterne


Orginaltitel: Pig Hunt
Filmlänge: 94min
Erscheinungsjahr: 2009
Drehort: Vereinigte Staaten
Regisseur: James Isaac
Schauspieler:

*      Travis Aaron Wade : John
*      Tina Huang : Brooks
*      Howard Johnson : Ben
*      Trevor Bullock : Quincy
*      Rajiv Shah : Wayne

 

Handlung:

John plant mit seinen Kumpels einen Jagdausflug in die Wälder seiner Herkunft. Es sollte ein echter Männerausflug werden, doch Brooks, Johns Freundin, nutzt ihre weiblichen Reize um sich an der Unternehmung zu beteiligen. Wie sich später herausstellen wird ist sie ein echter Gewinne für die Truppe, denn neben einem legendären übermannsgroßen Keiler „der Ripper“ lauern weitere Gefahren in den Wäldern.
Bösartige Hippies und durchgeknallte Rednecks beteiligen sich an dem bevorstehenden blutigen ‘Jeder gegen Jeden’.

 

Meinung:

Wie immer kommt es auch bei diesem Film auf die Erwartungshaltung an. Nichts zu erwarten halte ich für eine ideale Ausgangssituation um sich positiv überraschen zu lassen. Allerdings wird hier eher niemand einen neuen Lieblingsfilm entdecken.
Ungelungen finde ich die halbherzige, flache und dennoch nicht handfeste Anti-Kriegs-Botschaft*.
Ich vermute mal, das man dieser politischen Kritik wegen auch die Gruppen der Hippies und Rednecks als typische konträre Meinungsträger aufgenommen hat, obwohl sie nicht wirklich nötig gewesen wären. Die gut inszenierten Hinterwäldler werten den Film meiner Meinung nach aber sehr auf. Außer John und Brooks sind die Städter die typischen abenteuerlustigen Versager und die Hippiekommune ist eigentlich eher ein kiffender Harem eines zweifelhaften farbigen Freaks, der irgendwo zwischen Jäger und Schamane anzusiedeln ist.
So spielt unerwartet das gefürchtete Riesenwildschwein eine deutliche Nebenrolle und muss erst fürs Finale herhalten.

Der Film bietet einige flache Witze, eine Priese Spannung und bietet vorallem zum Ende hin eine überdurchschnittliche Portion Action. Die Kulisse wurde gut gewählt. Der Film lässt sich problemlos nebenbei gucken, denn viel zu verpassen gibt es hier nicht ;)

 

Fazit:

Survival Horror mit seltsamen Ideen. Man kann den Film schauen ohne sich zu langweilen, aber so richtig gut ist er einfach nicht.
6/10 Sterne

 

*Kommentar des Autors: Dies ist keine Kritik an der Anti-Kriegs-Bewegung. Grundsätzlich ist jeder Krieg abzulehnen, da es sich hier um das schlechteste Mittel der Politik handelt.

 

Trailer:



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Review & Trailer “Frozen – Etwas hat überlebt”

28. September 2009 Tommy Keine Kommentare

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Bewertung: 4 / 10 Sterne

Originaltitel: Frozen
Erscheinungsjahr: 2009
Drehort: USA
Regisseur: Mark A. Lewis
Schauspieler:
• Val Kilmer (Dr. Kruipen)
• Martha MacIsaac (Evelynn)

 

Handlung
Die Geschichte beginnt in einer Forschnungsstation in der kanadischen Arktis, wo Dr. Kruipen und sein Team in einem schmelzenden Gletscher ein sehr gut erhaltenes Mammut entdecken. Von eben diesem Mammut frisst ein Eisbär, welcher daraufhin von den Forscher betäubt und untersucht wird. Kurze Zeit später stirbt dieser jedoch.

Die Forscher finden heraus, dass mit der Mammutleiche auch Insekteneier eingefroren waren, welche jedoch nun auftauen, schlüpfen und sich Lebewesen als Wirte suchen. Auch die Forscher werden von den Insekten befallen und sterben nacheinander.

Als eine Gruppe von Studenten die Forschungsstation besuchen finden sie daher nur ein leergefegtes Camp vor, abgesehen von einer Mitarbeiterin, die jedoch bereits ihre letzten Atemzüge aushaucht…

 

Meinung
Also umgehauen hat mich der Film nicht gerade… Die Spannung baut sich nur sehr langsam auf, vor allem am Anfang, später wird sie größtenteils von Ekelszenen aufrecht erhalten.

Außerdem finde ich den Film etwas unlogisch, z.B. verstehe ich nicht, warum die Infizierten unterschiedliche Symptome aufweisen, z.B. Ling bekommt schwarze Flecken am ganzen Körper, was komischerweise aber nur bei ihr der Fall ist.

Ansonsten ist der Drehort genial gewählt, da durch die Abgeschiedenheit, die durch die ebene Landschaft dargestellt wird, eine sehr passende Atmosphäre geschaffen wird.

Hauptmotiv des Films ist übrigens die globale Erwärmung und die Frage, wie man die Menschheit davon abhalten kann sich selbst zu zerstören.

 

Fazit
Höchstens etwas für Insektenfans mit Hang zum Ekel ;)

 

Trailer



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Review & Trailer “Martyrs”

27. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

martyrs21Bewertung: 9,5/10 Sterne

Orginaltitel: Martyrs
Filmlänge:95min
Erscheinungsjahr: 2008
Drehort: Frankreich
Regisseur: Pascal Laugier
Schauspieler:

* Morjana Alaoui : Anna
* Mylène Lampanoi: Lucie
* Jessie Pham : Lucie (als Kind)

 

Handlung:

Der Film lässt nichts anbrennen und beginnt gleich mit der Flucht eines schwer misshandelten Mädchens, die ersten Bilder lassen niemanden kalt und macht sofort das hohe Niveau des Films deutlich. -cut-
Ein Video zeigt Aufnahmen der Kindheit der schwer traumatisierten Lucie, die ihren Peinigern entkommen konnte und sich nun in einer speziellen Einrichtung für psychisch „angeschlagene“ Waisenkinder befindet.
Lucie ist dort sehr zurückgezogen. Ihrer Zimmerkameradin Anna gelingt es allerdings nach und nach eine Freundschaft zu ihr aufzubauen. Obwohl etwas Zeit vergeht schweigt Lucie noch immer über ihre Vergangenheit. Die Polizei versucht über Anna an wichtige Informationen zur Klärung der Geschehnisse zu kommen.
Dem Zuschauer wird noch einmal eindrücklich klargemacht unter welch enormen Störungen Lucie noch immer zu leiden hat…
15 Jahre später. Der Film beginnt nun erst wirklich und wird den Zuschauer der sich von der Atmosphäre hat gefangen nehmen lassen ständig aufs Neue überraschen…
(Ich empfehle ausdrücklich sich NICHT weiter über den Inhalt zu informieren, da ihr Euch sonst einen unheimlich gelungenen Film zerstört)

 

Meinung:

Der Film ist ein ausgezeichneter Horror-Thriller mit starken psychischen Abgründen.
Wen hier kein kalter Schauder trifft, der ist entweder bedrohlich stark abgestumpft, weiß genau was ihn erwartet oder konnte sich einfach nicht auf den Film einlassen. Ich empfehle den Film alleine zu gucken oder mit Leuten, die sich auf solche Filme einlassen können ohne die verschlingende Atmosphäre zu zerstören.

Der Film ist aber ganz ausdrücklich nicht für Leute mit schwachen Nerven geeignet und wirklich nicht für Jugendliche unter 18Jahren.

Meiner Meinung nach ist der Film ein erneuter Beweis für die erstklassige Qualität französischer Horrorfilme (Reviews zu Frontière(s) und High Tension folgen bald).
Die Handlung kommt mit wenig Action aus, hat aber viele gut inszenierte Spannungsbögen, eine erstklassige Atmosphäre mit eindrucksvollen Bildern, viele Überraschungen und spielt brachial durch ohne künstliche Erleichterungsmomente zu schaffen. Der Zuschauer muss die Augen verschließen oder den Pausenknopf drücken, wenn er oder sie der konsequent brachialen Bilderflut der Geschehnisse entkommen will, denn hier wird kein noch so schreckliches Bild der eigenen Vorstellungskraft überlassen.
Den einzigen halben Stern Abzug den man dem Film umstrittener Weise geben kann ist die Motivation die hinter all den Greueltaten steht, die zwar einfallsreich, aber vielleicht zu realitätsfern ist. Ausserdem bin ich kein Freund exessiver Folterei, aber das ist Geschmackssache und verursacht nunmal auch Entsetzen…

 

Fazit:

Wahnsinnig intensiver Psycho-Horror-Thriller mit beeindruckender Ehrlichkeit in Bild und Ton.
Wer diesen Film nicht zu schätzen weiß,
der hat keinen Anspruch
und guckt lieber Scheiß!
9,5/10 Sterne

 

Trailer:



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Review & Trailer “Königin der Verdammten”

24. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

7321921221866.5fBewertung: 6/10 Sterne

Orginaltitel: Queen of the Damned
Filmlänge: 97min
Erscheinungsjahr: 2001
Drehort: Vereinigte Staaten und Australien
Regisseur: Michael Rymer
Schauspieler:
*    Aaliyah : Akasha
*    Stuart Townsend: Lestat de Lioncourt
*    Marguerite Moreau : Jessica ‚Jesse‘ Reeves
*    Vincent Perez : Marius de Romanus

 

Handlung:

Erst im Laufe des Films erfährt man den Anfang dieser Vampir-Geschichte. Die Hauptfigur des Films ist der Vampir Lestat, der sich aus Langeweile und in Aussicht seines ewigen Lebens in einer Gruft zur Ruhe gelegt hat. Doch nach jahrzehntelangem Schlaf lockt ihn etwas aus seinem Sarg. Die moderne Welt begeistert den Vampir mit den harten Klängen moderner Rockmusik. Lestat schließt sich einer Band an und provoziert seine Artgenossen mit dem öffentlichen Umgang seiner Identität als Blutsauger.
Er macht sich viele Feinde und erweckt zu dem noch die Mutter allen Übels, die Königin der Verdammten…

 

Meinung:

Vampire und Rockmusik (vorallem Nu-Metal der Band KoRN), sowie die Musik- und Gothic-Szene sind die Kernelemente des Films. Die Story ist ziemlich mies, liest sich zum Glück aber dümmer als sie dargestellt wird. Im Prinzip handelt es sich aber um eine Hochglanzproduktion aus den USA, die gute Kostüme, Special-Effekts und SchauspielerInnen zu bieten hat. Es wurde scheinbar viel Wert auf die, dem Vampirgenre anhaftende, Erotik gelegt, wobei auch hier etwas weich und seicht gespült wurde.
Der Soundtrack ist etwas für Leute mit Geschmackt und bekommt von mir einen fetten Pluspunkt.
Neben der Story makelt es dem Film allerdings auch an Horror-Elementen. So richtig Spannung kommt nicht auf und der Gruselfaktor ist absolut auf Massentauglichkeit abgestimmt. Dazu noch eine Vampir-Menschlein-Romanze… mh, naja.
Der Film basiert auf den Büchern (“Vampirchronik”) von Anne Rice, die für den großartigen “Interview mit einem Vampir” ebenfalls die Basis geliefert hat. Die Königin der untoten Verführung ist mit Aaliyah, ihres zeichens erfolgreiche Sängerin, zumindest anschaulich exzellent besetzt. Bei Wikipedia erfährt man, dass Aaliyah ihren Unfall mit Todesfolge noch vor Abschluss der Dreharbeiten hatte und nur dem nachfolgenden Medienrummel die Erscheinung des Films im Kino zu verdanken war.

 

Fazit:

Der Film ist schon etwas älter und sollte Vampir-Fans daher längst bekannt sein. Wenn nicht, kann ich nur empfehlen ihn mal auszuleihen. Für echte Horrorfans könnte es zu langweilig sein, eignet sich allenfalls für eine Gruselromanze mit Freundin oder Freund, wenn man grade keine anderen Ideen hat =)
Dennoch muss man fair sein und die aufgezählten Pluspunkte bei der Gesamtbewertung berücksichtigen, daher 6/10 Sterne (der Soundtrack rettet den Film aus der Unterdurchschnittlichkeit)

 

Trailer:



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Review & Trailer “Splinter”

24. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

cover_splinter-792737Bewertung 6/10

Orginaltitel: Splinter
Filmlänge: 82min
Erscheinungsjahr: 2008/2009
Drehort: Vereinigte Staaten
Regisseur: Toby Wilkins
Schauspieler:

*    Shea Whigham : Dennis Farell
*    Paulo Costanzo : Seth Belzer
*    Jill Wagner : Polly Watt
*    Rachel Kerbs : Lacey Belisle

 

Handlung:

Das junge Pärchen Seth und Polly hoffen auf ein perfektes Wochenende unter sternenklarem Himmel. Den beiden machen die Zeltstangen einen Strich durch die Rechnung…
doch das ist längst nicht alles. Ein entflohener Sträfling mit seiner drogenabhängigen Freundin lauert den beiden auf und kidnappt sie mitsamt dem Auto. Als ob das nicht reichen würde, macht die Viererbande auf dem Weg zur nächstgelegenen Tankstelle eine ungewöhnliche Entdeckung. An der Tankstelle angekommen wird schon bald klar das ein übernatürlicher Virus die beiden gegensätzlichen Gruppen zum gemeinsamen Kampf ums überleben zusammenschweißt.

 

Meinung:

Das Cover des Films machte mich auf den ersten Blick neugierig. Gefallen hat mir neben dem innovativen und kunstvollen Virus, der herrliche kristalline Stacheln aus allen infizierten Körperteilen wachsen lässt und totes Gewebe in Marionetten verwandelt, besonders der Plot-twist. Die Idee aus dem Horror einer Entführung durch unberechenbare Täter einen gemeinsamen Survival-Horror zu machen ist zwar nicht einzigartig aber selten. Dummerweise beabsichtigte der Film offensichtlich nicht den Zuschauer zu überraschen. Cover, Titel und die erste Minute Film verweisen unweigerlich auf zukünftige Geschehnisse. Hier gehen dem Film einige Pluspunkte verloren, hätte doch die Überraschung deutlich begeistern können.
Das Happy-beginning des Films ist kurz gehalten und reicht gerade so aus Polly und ihren Freund kennenzulernen. Seth überzeichneter Charakter ging mir persönlich etwas auf den Sack. Die frühe Gewissheit um die weiteren Ereignisse nimmt im Film Spannung raus. Schöne Animationen und gute Effekte in Bild und Ton sind aber ein Pluspunkt. Die schauspielerische Leistung ist okay. Der Film bietet alles in allem gute Unterhaltung, ist nicht nur was für Horror-Freunde, aber auch kein absoluter Geheimtipp.

 

Fazit:

Mit 6 von 10 Sternen knapp überdurchschnittlich bewertet. “Spektakulär Nervenzerfetzend” trifft es zwar gerade nicht, aber dennoch ein unterhaltsamer Streifen und ein durchaus akurates Mittel gegen akute Langeweile auch für nicht Horror-Fans.

 

Trailer:



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Review & Trailer “Tokyo Gore Police”

23. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

cover-tokyo-gore-policeBewertung: 10/10 und 3/10

Orginaltitel: Tōkyō Zankoku Keisatsu
Filmlänge: 110min
Erscheinungsjahr: 2008
Drehort: Vereinigte Staaten und Japan
Regisseur: Yoshihiro Nishimura (Meatball Machine, The Machine Girl)
Schauspieler:

*    Eihi Shiina
*    Itsuji Itao
*    Camille LaBry
*    Shōko Nakahara
*    Sayako Nakoshi

 

Handlung:

Die Story ist schnell erzählt, merkt man doch schnell das dieser Film maximal Botschaften vermittelt offensichtlich aber keinerlei Inhalte.
Wir befinden uns in einem futuristischen Japan. Das Land hat sich zu einem Polizeistaat entwickelt. Die Stadt ist bedroht durch abartige Mutanten-Bestien (“Engineers” oder “Maschienen” genannt), die durch einen Virus mit allerlei Killer-Genen infiziert wurden. Es tobt ein dauernder Kampf zwischen der privatisiereten Polizei und ihrer paramilitärischen Spezialeinheit gegen die Mutanten unter dem auch die unschuldige Bevölkerung zu leiden hat. Hauptrolle spielt Ruka eine talentierte Killerin in der Spezialeinheit der Polizei, die offesichtlich extrem unter dem Mord an ihrem Vater leidet. Ruka versucht das Attentat aufzuklären und lässt den Zuschauer hierbei auch die Entwicklung der Zustände zur Gegenwart nachvollziehen.

Meinung:

Ach, es ist nicht leicht den Film zu bewerten.
Es ist mit Sicherheit der abartigste Film den ich jemals gesehen habe. Es spritzt mehr Blut und es fliegen mehr Leichenteile, es platzen mehr Körper als in jedem anderen Film. Es handelt sich vielleicht um einen Trash-Gore Film auf allerhöchstem Niveau. Die Special-Effects sind für diese Art Film sehr gelungen. Die Darstellungen sind durch und durch wahnsinng und drastisch übertrieben. Die Mutationen könnten abartiger nicht sein, so bildet sich aus jedem verwundeten oder abgetrennten Körperteil eine zufällige Waffe (eine Beschreibung ist schon nichts für schwache Mägen, nur soviel sei verraten: als Waffe zählen offensichtlich auch die Köpfe von Alligatoren). Die Kämpfe sind unterhaltsam und überraschen jedesmal aufs neue durch wahnwitzige Bilder. Die deutsche Synchronisation ist ebenfalls vergleichsweise gut. Einige Szene sind vielleicht künstlerisch zu sehen.
Um es etwas bildhhafter zu machen versuche ich Ähnlichkeiten mit anderen Filmen herzustellen. Gut, es ist der Nachfolger zu Machine Girl und Fans dieses Streifen haben TGP sicher bereits gesehen, daher versuche ich etwas bekanntere Streifen zu finden. Die Formel lautet: Braindead mal Zehn mit einer Prise Monty Python und den Propaganda-Werbe-Einspielern von Starship Troopers und alles in einer dunklen Cyperpunk-Zukunft.
Der Film ist im ganzen also durchaus gelungen, der Inhalt und die Machart polariesieren allerdings so stark, dass man fairer Weise 2 Bewertungen geben muss. Es handelt sich um einen speziellen Film für spezielle Geschmäcker. Für Gore-Fans mit Humor aber ein echter Volltreffer!! Allen anderen empfehle ich den Film höchstens als Mutprobe oder bei Interesse an den Abgründen geisteskranker Filmemacher.

 

Fazit:

Fast ausschließlich für Trash-Gore Genre-Fans zu empfehlen. Nichts für schwache Mägen! Der Film kann bleibende Schäden verursachen!

Und nehmt euch vor der Fäuste-feuernden Trommelkanone in Acht. ;)

Trailer:



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Review & Trailer “The Devil’s Rejects”

22. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

cover-the-devils-rejectsBewertung: 9 / 10 Sterne

Orginaltitel: The Devil`s Rejects
Filmlänge: 106-109min
Erscheinungsjahr: 2005
Drehort: Vereinigte Staaten
Regisseur: ROB ZOMBIE
Schauspieler:

*    Sid Haig: Captain Spaulding / James Cutter
*    Bill Moseley: Otis B. Driftwood
*    Sheri Moon Zombie: Baby Firefly / Vera-Ellen
*    William Forsythe: Sheriff John / Quincy Wydell

 

Handlung:

Creepy Hillbilly-Splatter!
Der Film macht von Anfang an klar, dass Weicheier besser niemals hätten einschalten sollen.
Es beginnt mit Bildern aus der Polizeiakte, die die Familie die sog. Devil`s Rejects als
offensichtliche Massenmörder vorstellt. An dieser Stelle ist auch der Teil des Films ohne Action
vorbei. Man verfolgt eine Polizeikarawane in den 80ern zu einer “gottverlassenen”, abgefuckten Ranch. Wie nebenbei bekommt man die ein oder andere nackte Frauenleiche zu sehen.
Ein spitzen Dialog mit Witz und Countrycharm leitet nach der Umstellung der Farm durch die Polizei ein wahnsinniges Shoot-out ein. Auf beiden Seiten Drecksäcke.
Ich versuche immer möglichst wenig zu spoilern nur soviel, ein Teil der Familie entkommt und begibt sich auf eine Art Rampage ohne Gewissen.

Meinung:

Ich habe von dem Film im Vorfeld kaum etwas gehört und hatte keine besonderen Erwartung…
ziemlich doof von mir, stellte sich doch raus, dass es Rob Zombie`s Nachfolge-Meisterwerk
zu “Haus der 1000-Leichen” ist. Und crazy Captain Spaulding ist als Familienoberhaupt natürlich mit von der Party.
Also ich finde den Film großartig, was sicherlich damit zusammenhängt, dass ich nicht alles so
ernst genommen habe. Die großen Pluspunkte sind die Szenerie, die Atmossphäre und die Kompromisslosigkeit; das ganze mit herrlich witzigen Sprüchen und super Musik unterlegt.
A Tale of Murder, Madness and Revenge!

Die Dialoge sind im deutschen Ton etwas komisch, hab ich aber auch schon schlechter gehört!
Die Charaktere sind authentisch, aber zu krank als das man sich irgendwie wiederfinden könnte.

Punktabzug geb ich für die fiesen Szenen, die zuweilen auch für Hartgesottene recht unangenehm zu sehen sind und die flache Story (>Its just bloody fucking entertainment!).

 

Fazit:

Die Beschreibung und der Trailer sollen ein ausreichendes Bild geben um jedem die Möglichkeit zu geben sich für oder gegen den Film zu entscheiden. Ich denke man mag ihn sehr oder garnicht. Ich gebe durchaus eine  Kaufempfehlung, denn diesen Film kann man auch mehrmals gut gucken und in ne gute Horrorsammlung gehört er für mich einfach rein!Kult Status! 9/10 Sterne

Trailer:



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Review & Trailer “Mirrors”

22. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

cover-mirrorsBewertung: 8 / 10 Sterne

Orginaltitel: Mirrors
Filmlänge: 111min
Erscheinungsjahr: 2008
Drehort: Vereinigte Staaten und Rumänien
Regisseur: Alexandre Aja (High Tension, The Hills Have Eyes)
Schauspieler:

*     Kiefer Sutherland: Ben Carson
*     Paula Patton: Amy Carson
*     Amy Smart: Angela Carson
*     Cameron Boyce: Michael Carson
*     Erica Gluck: Daisy Carson
*     Jason Flemyng: Larry Byrne

 

Handlung:

Der ehemalige Polizist Ben Carson (Kiefer Sutherland) wohnt derzeit bei seiner Schwester.
Früh erfährt man, das in der Vergangenheit vieles schief gelaufen. Doch der neue Job als
Nachtwächter in einem ehemaligen Kaufhaus scheint ihm etwas Aufwind zu geben.
Doch bereits bei der ersten Begehung wirken die verbrannten Überreste des Kaufhaus irgendwie mysteriös. Schon sehr bald wird klar das die zahlreichen, großen Spiegel etwas übernatürliches an sich haben und er ist gezwungen ein schreckliches Geheimnis zu lüften, um das Leben seiner Familie zu schützen.

Meinung:

Erneut ein amerikanisches Remake eines asiatischen Klassikers…
dachte ich, doch Wikipedia belehrte mich schnell eines besseren:
“Entgegen der weitläufigen, hauptsächlich im Internet verbreiteten, Meinung ist der Film kein Remake des asiatischen Horrorfilms “Into the Mirror” aus dem Jahre 2003. Einer der Gründe die zu dieser Falschannahme führten, war der Arbeitstitel des Films, der ebenso wie der asiatische Horrorfilm Into the Mirror lautete.”
Gut, dennoch wird hier niemand enttäuscht, der nach Filmen wie “the ring” oder “the grudge” sucht. Schnell werden viele Parallelen deutlich, es geht um Dämonen, Flüche und Mysterien, die scheinbar ihre eigene Lösung zu erzwingen versuchen.

Deutlich gelungen ist die schauspielerische Leistung von Kiefer Sutherland. Das Setting ist toll und gut inszenierte Special-Effects binden den Zuschauer schnell in die bedrohliche Atmosphäre. Vergleichsweise viele rationale Handlungen der Darsteller geben die Möglichkeit sich wiederzufinden.
Die Story ist rund und unvorhersehbar, das Ende abgeschlossen.

 

Fazit:

Durchaus gelungener Horror-Thriller. Wer sich bei einem Mysterie-Krimi nach asiatischem Vorbild gruseln möchte, der liegt hier völlig richtig.
Dank ordentlicher Produktion (35mil. Dollar) auch für Nicht-Horror-Fans ein sehenswerter Film, auch wenn er niemanden ganz aus den Latschen hauen sollte!
8/10 Sterne!

Trailer:



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