8. September 2009Review “Timber Falls”
Bewertung: 7/10 Sternen
Originaltitel: Timber Falls
Erscheinungsjahr: 2007
Produktionsort: USA
Regie: Tony Giglio
Schauspieler:
• Josh Randall (Mike)
• Brianna Brown (Sheryl)
• Nick Searcy (Clyde)
• Beth Broderick (Ida)
• Sascha Roseman (Deacon)
Handlung
Das Liebespärchen Mike und Sheryl plant ein Wanderwochenende in den Wäldern von West Virginia, um die Natur zu genießen und sich in der Verlassenheit der Wälder in trauter Zweisamkeit zu wiegen.
Zunächst sind sie sich noch unsicher, welche der beiden offiziellen Wanderrouten sie einschlagen wollen, doch die ortsansässige Ida empfiehlt ihnen die Route „Timber Falls“, die allerdings nicht von den Parkwächtern überwacht wird. Sie überzeugt das unverheiratete Pärchen und schon beginnt die Tour.
Schon kurze Zeit später fallen die beiden Turteltauben übereinander her, wobei sie allerdings von drei Rednecks erwischt werden, die sie bedrängen und ihnen so einige Dollar abzocken können. Erst am Abend im Zelt entspannen sich die beiden und führen ihr Liebesspiel fort.
Am nächsten Morgen erwacht Mike alleine, da Sheryl entführt wurde. Auf der Suche nach ihr tappt er in eine Bärenfalle, wird allerdings von Ida gefunden und in ihrer Hütte versorgt. Doch Ida und ihr Ehemann Clyde stecken hinter der Entführung, denn sie halten Sheryl gefesselt im Keller gefangen, beaufsichtigt vom entstellten Deacon. Gibt es für die beiden noch Hoffnung?
Meinung
Bei „Timber Falls“ handelt es sich definitiv um einen gelungenen Survival Horror Trip, welcher zum Großteil sehr spannend gehalten ist.
Lediglich nach ca. ¾ es Films, während Mike und Sheryl gefesselt sind kommt, bei mir jedenfalls, etwas Langeweile auf, da sich die Szenen doch irgendwie einige Male wiederholen, diverse blutige Szenen haben mich allerdings wieder aufgeweckt.
Ansonsten kommen mir einige Ideen, die im Film verwurstet wurden, recht geklaut vor: Gab es das entstellte Familienmitglied, welches nur schwer von der Familie gebändigt werden kann, und der im Keller seine perversen Fantasien ausleben möchte nicht schon einmal in „Texas Chainsaw Massacre“?
Trotzdem peppt er den Film natürlich auf, genau wie einige blutige Szenen gegen Ende des Films und während des Gefangenenaufenthalts des Pärchens.
Der Konflikt zwischen religiösen (fanatischen) Landeiern und den sündigen Heiden aus der Stadt kommt mir allerdings recht neu vor, jedenfalls fällt mir spontan kein Film ein, in dem solch ein Thema in einem Horrorfilm aufgegriffen wurde (was nicht heißt, dass es solche Filme nicht gibt
)
Fazit
Für Genrefreunde des „Survival Horror“ kann ich den Film eindeutig empfehlen, wobei auch normale Horror-Fans auf ihre Kosten kommen. Spannung ist auf jeden Fall genug enthalten, trotz einigen eher schleppend laufenden Szenen.
Trailer

