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Review & Trailer “Pandorum”

20. Oktober 2009 Totenschleuder 2 Kommentare

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Originaltitel:
Erscheinungsjahr:
Drehort:
Regisseur:

Bewertung:

Pandorum
2009
USA / Deutschland
Christian Alvart

6 von 10

Cast
* Dennis Quaid (Payton)
* Ben Foster (Bower)
* Cam Gigandet (Gallo)
* Antje Traue (Nadia)
* Cung Le (Manh)

Handlung
Die Story spielt irgendwann nach dem Jahr 2173, als die Ressourcen der Erde fast vollständig von den Menschen erschöpft wurde. Aus diesem Grund startet man eine Rettungsaktion zu einem erdähnlichen Planeten namens Talis.

Zwei Astronauten erwachen auf einem riesigen Raumschiff ohne zu wissen wo und wann sie sind. Sie versuchen Antworten auf diese Fragen zu erhalten, doch plötzlich realisieren sie, dass das Schiff kurz vor einer Explosion steht, da mit dem Energiehaushalts des Schiffes etwas nicht stimmt.

Einer der Astronauten begibt sich in die Weiten des Schiffes, um Antworten auf die Fragen zu erhalten und um eine Möglichkeit zu finden, sich zu retten.

Kommentar
Pandorum läuft nun seit einigen Tagen in den deutschen Kinos und auch mich hat der bildgewaltige Trailer gelockt und selbst die heutigen horrenden Eintrittspreise konnten mich nichtmehr abschrecken.
Aber lohnt sich hier ein Kinobesuch? Leider nein. Der Film ist wirklich nicht schlecht, aber in der Bewertung schafft er es nicht aus dem Mittelfeld heraus. Das größte Problem des Films ist der Split des Plots in zwei Stränge. Auf der einen Seite haben wir Event Horizon auf der anderen Descent. So sind diese beiden für sich sehr gute Filme, aber jeder der sie gesehen hat kann sich denken, dass die Inhalte nicht in nur einem Film zusammenpassen ohne auf beiden Seiten deutlich spürbare Abstriche zu machen.
Mal abgesehen davon gibt es nicht soviel zu meckern. Der Anfang hat einige Längen, die über das “Atmosphäre aufbauen” hinausgehen und es wurde etwas zwanghaft Martial-Arts eingebaut. [Man führe sich vor Augen, dass ein besserer Gärtner sich als waschechter Kampfkunst-Guru entpuppt (oder andersrum).]
Extrem gut gelungen hingegen ist das Setting. Die gesamte Story spielt im Inneren eines Raumschiffs, welches mit viel Mühe und tollem Ergebnis designd und dargestellt wurde.
Das Ende des Films ist nicht vorhersehbar und wird natürlich nicht verraten…

Den Film guckt Ihr am besten im Dunkeln, entspannt mit ein paar Bier und Freunden und wenn Ihr nicht zu kritisch seid werdet Ihr einen Abend lang gut unterhalten!

Trailer
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Review & Trailer “Dark Floors – the fear is here”

DarkFloorsLordi_poster_01Bewertung: 6/10 Sterne

Orginaltitel: Dark Floors – The Lordi Motion Picture (/ Punainen liitu)
Filmlänge: 84min
Erscheinungsjahr: 2008
Produktionsland: Finnland
Regisseur: Pete Riski (macht die Lordi Musikvideos)
Schauspieler:

*      Skye Bennett : Sarah
*      Noah Huntley : Ben
*      William Hope : Jon
*      Dominique McElligot : Emily

 

Handlung:

„Nein, bitte nicht. Nein …“ hört der Zuschauer in den ersten Sekunden aus dem Mund der kleinen Sarah, die sich merklich unwohl fühlt in dem Computertomographen eines Krankenhauses. Sarah ist autistisch und ihr Vater Ben scheint mit der Verantwortung und der Besorgnis um sie alleine gelassen. Ben entschließt sich das Krankenhaus zu wechseln und packt die kleine Sarah kurzerhand in einen Rollstuhl und ab zum Fahrstuhl.
Ab hier beginnt alles anders zu kommen als gedacht, denn das Krankenhaus ist menschenleer und die Uhren scheinen stehengeblieben zu sein. Aber es muss doch einen Ausweg geben…

 

Meinung:

Also ich beginne kurz mit dem Drumherum. Warum Lordi, die finnische Hardrockband, Teil des Films sein mussten, weiß ich nicht; würde mich auch nicht stören, aber die Kostüme und Dämonen, die die Band personifizieren finde ich nicht so einfallsreich und gelungen. Der Film ist für internationales Publikum gemacht und so fällt überhaupt nicht auf, dass man es hier mit einer finnischen Produktion zu tun hat. Das Budget ist mit 4,2mio Euro weder klein (teuerster finnischer Film bisher; mit staatlicher Förderung), noch sehr groß, aber meiner Meinung nach toll ausgeschöpft.

Am Anfang störten mich die deutschen Synchronstimmen, die meisten hören sich irgendwie unpassend an. Nun, man gewöhnt sich dran. Besonders gut gelungen ist die Szenerie. Das Krankenhaus wird über den gesamten Film nicht verlassen und so konnte sich voll auf das Design dieses Ortes konzentriert werden. Und das Ergebnis ist mehr als gelungen, die sterile,glänzend helle Seite ist makellos, aber die düstere Variante ist der absolute Hammer. Fehlerfrei wurde hier alles heruntergekommen, verdreckt und mit schön drapierten Leichen zu einem herrlichen Setting in flackerndem blau-kühlen Neonlicht arrangiert.
Die Geschichte fängt äußerst interessant an, scheint sich dann aber etwas zu verlieren. Dem Zuschauer werden kaum Antworten geliefert und das Ende ist ausgesprochen unscharf. Mit jeder Minute entwickeln sich die Geschehnisse auf das Ende zu, aber hier versagt der Film leider eine deutliche Stellungnahme, was zurecht von vielen kritisiert wird. Schade!
Was zuerst nicht sonderlich auffällt ist, dass einem die Hauptcharaktere nur sehr knapp vorgestellt werden und man keinerlei tiefere Einblicke erhält. Es werden zwar Sympathien verteilt, aber so richtig nahe gebracht werden einem die Personen nicht.

 

Fazit:

Hier stehen eine wahnsinns Kulisse, gute Ideen in der Story und eine solide schauspielerische Leistung einem enttäuschenden Ende, ziemlich langweiligen Monstern und etwas flachen Charakteren gegenüber.
Dennoch kann man sich das Ganze mal ansehen.
6/10 Sterne

 

Trailer:




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Filmempfehlung “Experiment Killing Room”

1. Oktober 2009 Totenschleuder 1 Kommentar

TheKillingRoom_poster_02Bewertung: 7/10 Sterne


Nanu?! Kein Review?!
Ich bin selbst überrascht. Eigentlich wollte ich ja eins schreiben, habe mich aber im letzten Moment dagegen entschieden. Ganz einfach deshalb, weil jedes Wort im Vorfeld, jeder Vergleich mit anderen Filmen oder ähnliches dem Filmgenuss abgängig ist.

Man tut sich einen Gefallen nichtmal die Rückseite der DvD-Hülle zu lesen; geschweige denn eine Inhaltsangabe.
Was man aber wissen sollte: Der Film ist durch und durch ein Experiment.
Für Leute die auf Psycho-Thriller mit vorgetäuschten Realitäten und ähnliches stehen, gebe ich eine ausdrückliche Empfehlung.
Ich fand ihn super, hab mich sehr auf Ende gefreut, dies hat mich überrascht, aber auch ein bisschen enttäuscht. Mich haben noch einige Kleinigkeiten gestört, darüber halte ich zu Eurem Wohl aber stillschweigen.

Der Film eignet sich, denke ich, auch ganz hervorragend für einen Videoabend mit Freunden, die gerne mal spekulieren und in Psychologie interessiert sind.

Review & Trailer “Babysitter Wanted”

Babysitter Wanted
Originaltitel:
Erscheinungsjahr:
Drehort:
Regisseur:

Bewertung:

Babysitter Wanted
2008
USA
Michael Manasseri / Jonas Barnes

3 von 10

Cast
* Sarah Thompson (Angie)
* Matt Dallas (Rick)
* Bruce Thomas (Jim Stanton)
* Bill Moseley (Scheriff Dinelli)

Handlung
Die konservative und streng christliche Angie (nicht Merkel ;) ) beginnt ihr Studium der Kunstgeschichte in einer Kleinstadt. Sie trifft dort auf ihre durchgeknallte Mitbewohnerin, die das gemeinsame Zimmer sehr hat heruntergekommen lassen. Angie sucht einen Job um sich etwas dazuzuverdienen und findet am schwarzen Brett ein Gesuch nach einer Babysitterin. Doch eine aushängende Vermisstenmeldung lässt den Zuschauer schon jetzt Schlimmes befürchten….

Meinung
Da bring ich eben nen Film in die Videothek zurück, als ich plötzlich aus dem Augenwinkel „Babysitter Wanted“ mit genre-getreu blutigen Cover erblicke. Tja ich dachte den guckste dir gleich mal an und das obwohl ich direkt sehr misstrauisch war, weil auf dem Cover etwas von „Der beste Film seit langem“ und Bill Moseley von ‘Haus der 1000Leichen + Devil`s Rejects’ stand. Meist ist solch übertriebenes Eigenlob geradezu ein Prädikat von ultra schlechten Filmen.
Und der Titel kommt mir soo doof vor, dass ich hier entweder einen Flop oder ein geheimes Meisterwerk erwartet habe.

Dummerweise hat das Rating bereits verraten, womit wir es hier zu tun haben.
Der Sound(track) und damit mein ich alles was mit Ton zu tun hat ist schon mal unterirdisch. ANDAUERND kommen diese 08/15 Gruselklänge; jeder Scheiß bekommt ein angsteinflößendes Image verpasst und das nervt und wirkt auch nicht besonders. Okay, vielleicht soll hier dem Zuschauer die paranoide Dauerangst der Hauptdarstellerin vermittelt werden, dabei ist das schon nervig mitanzuschauen und muss einem doch bitte nicht auch noch aufgezwungen werden.
Wieder und immer wieder Spannungsbögen und dann… verarscht; nichts hinter der Tür, dem Vorhang, in der Mikrowelle, unterm Bett… in 99% der Fälle ist nichts los. Und wie gesagt das kommt ständig, ohne Unterlass, jede Minute.
Und nach ihrem ersten Date kommt typischste Dawsons Creek Herzflatter-Musik…
Eine halbe Stunde ist rum und ich würde ausmachen, aber ich zieh das jetzt durch und geb der Sache noch ne Chance…

Bisher konnte ich einen Punkt für die schönen Landschaften geben.
Ab der Hälfte kann sich der Film gerade so 2 Plus-Pünktchen erkämpfen. Einer für den Plot-Twist der nicht ganz unerwartet kam und einer für den Übeltäter. Der Bösewicht hat nämlich ein paar witzige Sprüche, aber lohnt es sich deswegen den Film zu gucken? Sicher nicht!
Am Ende wird mit straighter Vergeltung noch ein halber Punkt erkämpft.

Der Film hat im Internet zu meinem Entsetzen (vllt ist das ja der Horror an der Sache) unglaublich wohlwollende Kritiken bekommen. Dem kann ich nur entgegnen, das ich es überhaupt nicht nachvollziehen kann, denn ob das jetzt low- oder high-budget ist macht den Film nicht besser oder schlechter und ohne den Plot-Twist wäre der Film total sinnlos bzw. eine Frechheit, sodass dieser für mich absolutes Mindestmaß war.

Fazit
Der Film hat mir gar nicht gefallen! Meine Empfehlung: Leiht ihn nicht aus, schaut ihn nicht an und schlagt jedem in der Videothek die DVD aus der Hand, denn den Streifen hat wirklich niemand verdient. Der Plot-Twist wird im allgemeinen stark überbewertet. 3 von 10 Sternen

Trailer
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Review & Trailer “The Eye”

29. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

eye-gBewertung: 4/10 Sterne

Orginaltitel: The Eye (jap. Original Jian gui)
Filmlänge: 98min
Erscheinungsjahr: 2008
Drehort: Vereinigte Staaten
Regisseur: David Moreau und Xavier Palud
Schauspieler:

* Jessica Alba : Sydney Wells
* Alessandro Nivola : Dr. Paul Faulkner
* Parker Posey : Helen Wells

 

Handlung:

Sydney Wills ist blind. Schon seit ihrem fünften Lebensjahr fehlt der talentierten Musikerin das Augenlicht.
Die moderne Medizin bietet ihr nun endlich eine Lösung an und Sydney stimmt zu sich die Hornhaut einer verstorbenen einsetzen zu lassen. Das anfängliche Unbehangen verstärkt sich schon kurz nach der Operation und schnell wird klar das Sydney echte Visionen hat, die ihr grausame Vorahnungen bescheren und sie schon bald auf die Fährte ihrer Spenderin schicken.

 

Meinung:

Ich habe in letzter Zeit einfach zu viele Punkte vergeben. Das liegt wohl daran, dass ich lieber gute Filme schaue als schlechte und vermeintlich(!) schlechte Filme sich im Nachhinein als echte Goldstücke oder mindestens als ansehnlich herausgestellt haben. Endlich hab ich hier aber einen Film gefunden der schlecht genug ist, um ihn mit 4/10 Sternen also unterdurchschnittlich oder sagen wir moderater nicht unbedingt sehenswert zu bewerten.

Es ist nämlich leider echt nichts besonderes… die Story ist schon wieder die typische „Fluch/Dämon birgt ein Rätsel“-Grusel! Laaangweilig! Zumindest für jemanden, der schon ein Paar asiatische->US Remakes gesehen hat. Die Hauptdarstellerin soll natürlich Zuschauer ziehen, aber naja das ist erstens Geschmackssache und zweitens kein überzeugendes Argument für einen Film (K.d.R.: bei Resident Evil ist das anders :P ).
Die Umsetzung ist hochqualitativ, aber typisch amerikanisch,was nicht abwertend ist, aber immer gleich.
Ein bisschen Spannung kommt ab und zu auf, aber es wird früh klar das Sydney nicht sterben kann bevor das Rätsel gelöst ist und da sie meist alleine unterwegs ist kann folglich nicht allzu viel passieren.

 

Fazit:

Hey, die Welt und eure Videothek ist voll mit guten Filmen… ihr könnt getrost auf diesen hier verzichten
4/10 Sterne

 

Trailer:



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Review & Trailer “From Beyond – Aliens des Grauens”

29. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

from_beyondBewertung 10/10 Sterne

Orginaltitel: From Beyond
Filmlänge: 81-89min je nach Version
Erscheinungsjahr: 1986
Drehort: Vereinigte Staaten
Regisseur: Stuart Gordon
Schauspieler:

* Jeffrey Combs: Crawford Tillinghast
* Barbara Crampton : Dr. Katherine McMichaels
* Ken Foree : Buford ‘Bubba’ Brownlee
* Ted Sorel : Dr. Edward Pretorius

 

Handlung:

Eine herrlich liebevoll gestalte Maschine, der sog. Resonator, steht im Zentrum der Forschungen von Physikstudent Crawford Tillinghast und seinem Mentor Dr. Edward Pretorius. Mittels einer bestimmten Frequenz soll dieser Apparat die Zirbeldrüse im Gehirn anregen um übermenschliche Fahigkeit zugänglich zu machen.
Doch bereits beim ersten Durchlauf des neuen Programms gibt es ungeahnte Nebenwirkungen, so erscheinen nach und nach allerlei fremdartige Wesen aus einem anderen Universum. Bereits zu Beginn des Films verliert Dr. Pretorius im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf, als dieser bei gesteigerter Dosis am Resonator dem Wahnsinn verfällt und dann einem Alien zum Fraß dient.
Tillinghast kann im letzten Moment das Gerät abschalten wird als Tatverdächtiger aber erstmal in die Klapse gesteckt. Doch irgendwann wird festgestellt, dass Crawfords Zirbeldrüse tatsächlich vergrößert ist und eine wissbegierige Ärztin überredet ihn zu weiteren Experimenten.

 

Meinung:

Wow! Also erstmal möchte ich feststellen, dass ich kein Retro- oder Oldschool-Junkie bin und nicht jeden Quatsch aus der Vergangenheit als gelungen ansehe. Aber hier kommt alles Gute zusammen. Sehr gelungene Special-Effects die mit heutigen Produktionen mithalten könnten, verbunden mit dem Charm der Achtziger und durchweg hervorragender Darstellung. Der Film hat außerdem Humor der noch heute wirkt und den Film so zu einem ausgezeichneten Videoabend-/Party-Knüller macht.
Die deutschen Fassungen sind indiziert; diese Bewertung ist für mich heute allerdings längst nichtmehr nachzuvollziehen und sollte wirklich niemanden abschrecken. Ich fürchte allerdings, dass nicht zuletzt deswegen der Film nicht allzu leicht zu bekommen ist. Wen allerdings der Trailer anspricht, der kann sich ruhigen gewissens auch umsehen den Film als Schnäppchen ungesehen zu erwerben..
Meiner Meinung nach stimmt hier wirklich alles und so komme ich nicht umhin 10/10 Sterne zu vergeben.
Auch wenn es sicherlich andere Meinungen gibt, sollten die meisten jedoch sehr positiv ausfallen.

 

Fazit:

Sci-Fi Horror aus den Achtzigern mit grandioser Umsetzung der gelungenen Buchvorlage.
Filmzitat – Tillinghast: „Es hat ihn gefressen… den Kopf einfach abgebissen… wie von einem Lebkuchenmann!“
10/10 Sterne mit Partybonus

 

Trailer:



Review & Trailer “Pig Hunt”

28. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

pig-hunt-660Bewertung: 6/10 Sterne


Orginaltitel: Pig Hunt
Filmlänge: 94min
Erscheinungsjahr: 2009
Drehort: Vereinigte Staaten
Regisseur: James Isaac
Schauspieler:

*      Travis Aaron Wade : John
*      Tina Huang : Brooks
*      Howard Johnson : Ben
*      Trevor Bullock : Quincy
*      Rajiv Shah : Wayne

 

Handlung:

John plant mit seinen Kumpels einen Jagdausflug in die Wälder seiner Herkunft. Es sollte ein echter Männerausflug werden, doch Brooks, Johns Freundin, nutzt ihre weiblichen Reize um sich an der Unternehmung zu beteiligen. Wie sich später herausstellen wird ist sie ein echter Gewinne für die Truppe, denn neben einem legendären übermannsgroßen Keiler „der Ripper“ lauern weitere Gefahren in den Wäldern.
Bösartige Hippies und durchgeknallte Rednecks beteiligen sich an dem bevorstehenden blutigen ‘Jeder gegen Jeden’.

 

Meinung:

Wie immer kommt es auch bei diesem Film auf die Erwartungshaltung an. Nichts zu erwarten halte ich für eine ideale Ausgangssituation um sich positiv überraschen zu lassen. Allerdings wird hier eher niemand einen neuen Lieblingsfilm entdecken.
Ungelungen finde ich die halbherzige, flache und dennoch nicht handfeste Anti-Kriegs-Botschaft*.
Ich vermute mal, das man dieser politischen Kritik wegen auch die Gruppen der Hippies und Rednecks als typische konträre Meinungsträger aufgenommen hat, obwohl sie nicht wirklich nötig gewesen wären. Die gut inszenierten Hinterwäldler werten den Film meiner Meinung nach aber sehr auf. Außer John und Brooks sind die Städter die typischen abenteuerlustigen Versager und die Hippiekommune ist eigentlich eher ein kiffender Harem eines zweifelhaften farbigen Freaks, der irgendwo zwischen Jäger und Schamane anzusiedeln ist.
So spielt unerwartet das gefürchtete Riesenwildschwein eine deutliche Nebenrolle und muss erst fürs Finale herhalten.

Der Film bietet einige flache Witze, eine Priese Spannung und bietet vorallem zum Ende hin eine überdurchschnittliche Portion Action. Die Kulisse wurde gut gewählt. Der Film lässt sich problemlos nebenbei gucken, denn viel zu verpassen gibt es hier nicht ;)

 

Fazit:

Survival Horror mit seltsamen Ideen. Man kann den Film schauen ohne sich zu langweilen, aber so richtig gut ist er einfach nicht.
6/10 Sterne

 

*Kommentar des Autors: Dies ist keine Kritik an der Anti-Kriegs-Bewegung. Grundsätzlich ist jeder Krieg abzulehnen, da es sich hier um das schlechteste Mittel der Politik handelt.

 

Trailer:



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Review & Trailer “Martyrs”

27. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

martyrs21Bewertung: 9,5/10 Sterne

Orginaltitel: Martyrs
Filmlänge:95min
Erscheinungsjahr: 2008
Drehort: Frankreich
Regisseur: Pascal Laugier
Schauspieler:

* Morjana Alaoui : Anna
* Mylène Lampanoi: Lucie
* Jessie Pham : Lucie (als Kind)

 

Handlung:

Der Film lässt nichts anbrennen und beginnt gleich mit der Flucht eines schwer misshandelten Mädchens, die ersten Bilder lassen niemanden kalt und macht sofort das hohe Niveau des Films deutlich. -cut-
Ein Video zeigt Aufnahmen der Kindheit der schwer traumatisierten Lucie, die ihren Peinigern entkommen konnte und sich nun in einer speziellen Einrichtung für psychisch „angeschlagene“ Waisenkinder befindet.
Lucie ist dort sehr zurückgezogen. Ihrer Zimmerkameradin Anna gelingt es allerdings nach und nach eine Freundschaft zu ihr aufzubauen. Obwohl etwas Zeit vergeht schweigt Lucie noch immer über ihre Vergangenheit. Die Polizei versucht über Anna an wichtige Informationen zur Klärung der Geschehnisse zu kommen.
Dem Zuschauer wird noch einmal eindrücklich klargemacht unter welch enormen Störungen Lucie noch immer zu leiden hat…
15 Jahre später. Der Film beginnt nun erst wirklich und wird den Zuschauer der sich von der Atmosphäre hat gefangen nehmen lassen ständig aufs Neue überraschen…
(Ich empfehle ausdrücklich sich NICHT weiter über den Inhalt zu informieren, da ihr Euch sonst einen unheimlich gelungenen Film zerstört)

 

Meinung:

Der Film ist ein ausgezeichneter Horror-Thriller mit starken psychischen Abgründen.
Wen hier kein kalter Schauder trifft, der ist entweder bedrohlich stark abgestumpft, weiß genau was ihn erwartet oder konnte sich einfach nicht auf den Film einlassen. Ich empfehle den Film alleine zu gucken oder mit Leuten, die sich auf solche Filme einlassen können ohne die verschlingende Atmosphäre zu zerstören.

Der Film ist aber ganz ausdrücklich nicht für Leute mit schwachen Nerven geeignet und wirklich nicht für Jugendliche unter 18Jahren.

Meiner Meinung nach ist der Film ein erneuter Beweis für die erstklassige Qualität französischer Horrorfilme (Reviews zu Frontière(s) und High Tension folgen bald).
Die Handlung kommt mit wenig Action aus, hat aber viele gut inszenierte Spannungsbögen, eine erstklassige Atmosphäre mit eindrucksvollen Bildern, viele Überraschungen und spielt brachial durch ohne künstliche Erleichterungsmomente zu schaffen. Der Zuschauer muss die Augen verschließen oder den Pausenknopf drücken, wenn er oder sie der konsequent brachialen Bilderflut der Geschehnisse entkommen will, denn hier wird kein noch so schreckliches Bild der eigenen Vorstellungskraft überlassen.
Den einzigen halben Stern Abzug den man dem Film umstrittener Weise geben kann ist die Motivation die hinter all den Greueltaten steht, die zwar einfallsreich, aber vielleicht zu realitätsfern ist. Ausserdem bin ich kein Freund exessiver Folterei, aber das ist Geschmackssache und verursacht nunmal auch Entsetzen…

 

Fazit:

Wahnsinnig intensiver Psycho-Horror-Thriller mit beeindruckender Ehrlichkeit in Bild und Ton.
Wer diesen Film nicht zu schätzen weiß,
der hat keinen Anspruch
und guckt lieber Scheiß!
9,5/10 Sterne

 

Trailer:



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Review & Trailer “Königin der Verdammten”

24. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

7321921221866.5fBewertung: 6/10 Sterne

Orginaltitel: Queen of the Damned
Filmlänge: 97min
Erscheinungsjahr: 2001
Drehort: Vereinigte Staaten und Australien
Regisseur: Michael Rymer
Schauspieler:
*    Aaliyah : Akasha
*    Stuart Townsend: Lestat de Lioncourt
*    Marguerite Moreau : Jessica ‚Jesse‘ Reeves
*    Vincent Perez : Marius de Romanus

 

Handlung:

Erst im Laufe des Films erfährt man den Anfang dieser Vampir-Geschichte. Die Hauptfigur des Films ist der Vampir Lestat, der sich aus Langeweile und in Aussicht seines ewigen Lebens in einer Gruft zur Ruhe gelegt hat. Doch nach jahrzehntelangem Schlaf lockt ihn etwas aus seinem Sarg. Die moderne Welt begeistert den Vampir mit den harten Klängen moderner Rockmusik. Lestat schließt sich einer Band an und provoziert seine Artgenossen mit dem öffentlichen Umgang seiner Identität als Blutsauger.
Er macht sich viele Feinde und erweckt zu dem noch die Mutter allen Übels, die Königin der Verdammten…

 

Meinung:

Vampire und Rockmusik (vorallem Nu-Metal der Band KoRN), sowie die Musik- und Gothic-Szene sind die Kernelemente des Films. Die Story ist ziemlich mies, liest sich zum Glück aber dümmer als sie dargestellt wird. Im Prinzip handelt es sich aber um eine Hochglanzproduktion aus den USA, die gute Kostüme, Special-Effekts und SchauspielerInnen zu bieten hat. Es wurde scheinbar viel Wert auf die, dem Vampirgenre anhaftende, Erotik gelegt, wobei auch hier etwas weich und seicht gespült wurde.
Der Soundtrack ist etwas für Leute mit Geschmackt und bekommt von mir einen fetten Pluspunkt.
Neben der Story makelt es dem Film allerdings auch an Horror-Elementen. So richtig Spannung kommt nicht auf und der Gruselfaktor ist absolut auf Massentauglichkeit abgestimmt. Dazu noch eine Vampir-Menschlein-Romanze… mh, naja.
Der Film basiert auf den Büchern (“Vampirchronik”) von Anne Rice, die für den großartigen “Interview mit einem Vampir” ebenfalls die Basis geliefert hat. Die Königin der untoten Verführung ist mit Aaliyah, ihres zeichens erfolgreiche Sängerin, zumindest anschaulich exzellent besetzt. Bei Wikipedia erfährt man, dass Aaliyah ihren Unfall mit Todesfolge noch vor Abschluss der Dreharbeiten hatte und nur dem nachfolgenden Medienrummel die Erscheinung des Films im Kino zu verdanken war.

 

Fazit:

Der Film ist schon etwas älter und sollte Vampir-Fans daher längst bekannt sein. Wenn nicht, kann ich nur empfehlen ihn mal auszuleihen. Für echte Horrorfans könnte es zu langweilig sein, eignet sich allenfalls für eine Gruselromanze mit Freundin oder Freund, wenn man grade keine anderen Ideen hat =)
Dennoch muss man fair sein und die aufgezählten Pluspunkte bei der Gesamtbewertung berücksichtigen, daher 6/10 Sterne (der Soundtrack rettet den Film aus der Unterdurchschnittlichkeit)

 

Trailer:



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Review & Trailer “Splinter”

24. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

cover_splinter-792737Bewertung 6/10

Orginaltitel: Splinter
Filmlänge: 82min
Erscheinungsjahr: 2008/2009
Drehort: Vereinigte Staaten
Regisseur: Toby Wilkins
Schauspieler:

*    Shea Whigham : Dennis Farell
*    Paulo Costanzo : Seth Belzer
*    Jill Wagner : Polly Watt
*    Rachel Kerbs : Lacey Belisle

 

Handlung:

Das junge Pärchen Seth und Polly hoffen auf ein perfektes Wochenende unter sternenklarem Himmel. Den beiden machen die Zeltstangen einen Strich durch die Rechnung…
doch das ist längst nicht alles. Ein entflohener Sträfling mit seiner drogenabhängigen Freundin lauert den beiden auf und kidnappt sie mitsamt dem Auto. Als ob das nicht reichen würde, macht die Viererbande auf dem Weg zur nächstgelegenen Tankstelle eine ungewöhnliche Entdeckung. An der Tankstelle angekommen wird schon bald klar das ein übernatürlicher Virus die beiden gegensätzlichen Gruppen zum gemeinsamen Kampf ums überleben zusammenschweißt.

 

Meinung:

Das Cover des Films machte mich auf den ersten Blick neugierig. Gefallen hat mir neben dem innovativen und kunstvollen Virus, der herrliche kristalline Stacheln aus allen infizierten Körperteilen wachsen lässt und totes Gewebe in Marionetten verwandelt, besonders der Plot-twist. Die Idee aus dem Horror einer Entführung durch unberechenbare Täter einen gemeinsamen Survival-Horror zu machen ist zwar nicht einzigartig aber selten. Dummerweise beabsichtigte der Film offensichtlich nicht den Zuschauer zu überraschen. Cover, Titel und die erste Minute Film verweisen unweigerlich auf zukünftige Geschehnisse. Hier gehen dem Film einige Pluspunkte verloren, hätte doch die Überraschung deutlich begeistern können.
Das Happy-beginning des Films ist kurz gehalten und reicht gerade so aus Polly und ihren Freund kennenzulernen. Seth überzeichneter Charakter ging mir persönlich etwas auf den Sack. Die frühe Gewissheit um die weiteren Ereignisse nimmt im Film Spannung raus. Schöne Animationen und gute Effekte in Bild und Ton sind aber ein Pluspunkt. Die schauspielerische Leistung ist okay. Der Film bietet alles in allem gute Unterhaltung, ist nicht nur was für Horror-Freunde, aber auch kein absoluter Geheimtipp.

 

Fazit:

Mit 6 von 10 Sternen knapp überdurchschnittlich bewertet. “Spektakulär Nervenzerfetzend” trifft es zwar gerade nicht, aber dennoch ein unterhaltsamer Streifen und ein durchaus akurates Mittel gegen akute Langeweile auch für nicht Horror-Fans.

 

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