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Review & Trailer “Tokyo Gore Police”

23. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

cover-tokyo-gore-policeBewertung: 10/10 und 3/10

Orginaltitel: Tōkyō Zankoku Keisatsu
Filmlänge: 110min
Erscheinungsjahr: 2008
Drehort: Vereinigte Staaten und Japan
Regisseur: Yoshihiro Nishimura (Meatball Machine, The Machine Girl)
Schauspieler:

*    Eihi Shiina
*    Itsuji Itao
*    Camille LaBry
*    Shōko Nakahara
*    Sayako Nakoshi

 

Handlung:

Die Story ist schnell erzählt, merkt man doch schnell das dieser Film maximal Botschaften vermittelt offensichtlich aber keinerlei Inhalte.
Wir befinden uns in einem futuristischen Japan. Das Land hat sich zu einem Polizeistaat entwickelt. Die Stadt ist bedroht durch abartige Mutanten-Bestien (“Engineers” oder “Maschienen” genannt), die durch einen Virus mit allerlei Killer-Genen infiziert wurden. Es tobt ein dauernder Kampf zwischen der privatisiereten Polizei und ihrer paramilitärischen Spezialeinheit gegen die Mutanten unter dem auch die unschuldige Bevölkerung zu leiden hat. Hauptrolle spielt Ruka eine talentierte Killerin in der Spezialeinheit der Polizei, die offesichtlich extrem unter dem Mord an ihrem Vater leidet. Ruka versucht das Attentat aufzuklären und lässt den Zuschauer hierbei auch die Entwicklung der Zustände zur Gegenwart nachvollziehen.

Meinung:

Ach, es ist nicht leicht den Film zu bewerten.
Es ist mit Sicherheit der abartigste Film den ich jemals gesehen habe. Es spritzt mehr Blut und es fliegen mehr Leichenteile, es platzen mehr Körper als in jedem anderen Film. Es handelt sich vielleicht um einen Trash-Gore Film auf allerhöchstem Niveau. Die Special-Effects sind für diese Art Film sehr gelungen. Die Darstellungen sind durch und durch wahnsinng und drastisch übertrieben. Die Mutationen könnten abartiger nicht sein, so bildet sich aus jedem verwundeten oder abgetrennten Körperteil eine zufällige Waffe (eine Beschreibung ist schon nichts für schwache Mägen, nur soviel sei verraten: als Waffe zählen offensichtlich auch die Köpfe von Alligatoren). Die Kämpfe sind unterhaltsam und überraschen jedesmal aufs neue durch wahnwitzige Bilder. Die deutsche Synchronisation ist ebenfalls vergleichsweise gut. Einige Szene sind vielleicht künstlerisch zu sehen.
Um es etwas bildhhafter zu machen versuche ich Ähnlichkeiten mit anderen Filmen herzustellen. Gut, es ist der Nachfolger zu Machine Girl und Fans dieses Streifen haben TGP sicher bereits gesehen, daher versuche ich etwas bekanntere Streifen zu finden. Die Formel lautet: Braindead mal Zehn mit einer Prise Monty Python und den Propaganda-Werbe-Einspielern von Starship Troopers und alles in einer dunklen Cyperpunk-Zukunft.
Der Film ist im ganzen also durchaus gelungen, der Inhalt und die Machart polariesieren allerdings so stark, dass man fairer Weise 2 Bewertungen geben muss. Es handelt sich um einen speziellen Film für spezielle Geschmäcker. Für Gore-Fans mit Humor aber ein echter Volltreffer!! Allen anderen empfehle ich den Film höchstens als Mutprobe oder bei Interesse an den Abgründen geisteskranker Filmemacher.

 

Fazit:

Fast ausschließlich für Trash-Gore Genre-Fans zu empfehlen. Nichts für schwache Mägen! Der Film kann bleibende Schäden verursachen!

Und nehmt euch vor der Fäuste-feuernden Trommelkanone in Acht. ;)

Trailer:



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Review & Trailer “The Devil’s Rejects”

22. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

cover-the-devils-rejectsBewertung: 9 / 10 Sterne

Orginaltitel: The Devil`s Rejects
Filmlänge: 106-109min
Erscheinungsjahr: 2005
Drehort: Vereinigte Staaten
Regisseur: ROB ZOMBIE
Schauspieler:

*    Sid Haig: Captain Spaulding / James Cutter
*    Bill Moseley: Otis B. Driftwood
*    Sheri Moon Zombie: Baby Firefly / Vera-Ellen
*    William Forsythe: Sheriff John / Quincy Wydell

 

Handlung:

Creepy Hillbilly-Splatter!
Der Film macht von Anfang an klar, dass Weicheier besser niemals hätten einschalten sollen.
Es beginnt mit Bildern aus der Polizeiakte, die die Familie die sog. Devil`s Rejects als
offensichtliche Massenmörder vorstellt. An dieser Stelle ist auch der Teil des Films ohne Action
vorbei. Man verfolgt eine Polizeikarawane in den 80ern zu einer “gottverlassenen”, abgefuckten Ranch. Wie nebenbei bekommt man die ein oder andere nackte Frauenleiche zu sehen.
Ein spitzen Dialog mit Witz und Countrycharm leitet nach der Umstellung der Farm durch die Polizei ein wahnsinniges Shoot-out ein. Auf beiden Seiten Drecksäcke.
Ich versuche immer möglichst wenig zu spoilern nur soviel, ein Teil der Familie entkommt und begibt sich auf eine Art Rampage ohne Gewissen.

Meinung:

Ich habe von dem Film im Vorfeld kaum etwas gehört und hatte keine besonderen Erwartung…
ziemlich doof von mir, stellte sich doch raus, dass es Rob Zombie`s Nachfolge-Meisterwerk
zu “Haus der 1000-Leichen” ist. Und crazy Captain Spaulding ist als Familienoberhaupt natürlich mit von der Party.
Also ich finde den Film großartig, was sicherlich damit zusammenhängt, dass ich nicht alles so
ernst genommen habe. Die großen Pluspunkte sind die Szenerie, die Atmossphäre und die Kompromisslosigkeit; das ganze mit herrlich witzigen Sprüchen und super Musik unterlegt.
A Tale of Murder, Madness and Revenge!

Die Dialoge sind im deutschen Ton etwas komisch, hab ich aber auch schon schlechter gehört!
Die Charaktere sind authentisch, aber zu krank als das man sich irgendwie wiederfinden könnte.

Punktabzug geb ich für die fiesen Szenen, die zuweilen auch für Hartgesottene recht unangenehm zu sehen sind und die flache Story (>Its just bloody fucking entertainment!).

 

Fazit:

Die Beschreibung und der Trailer sollen ein ausreichendes Bild geben um jedem die Möglichkeit zu geben sich für oder gegen den Film zu entscheiden. Ich denke man mag ihn sehr oder garnicht. Ich gebe durchaus eine  Kaufempfehlung, denn diesen Film kann man auch mehrmals gut gucken und in ne gute Horrorsammlung gehört er für mich einfach rein!Kult Status! 9/10 Sterne

Trailer:



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Review & Trailer “Mirrors”

22. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

cover-mirrorsBewertung: 8 / 10 Sterne

Orginaltitel: Mirrors
Filmlänge: 111min
Erscheinungsjahr: 2008
Drehort: Vereinigte Staaten und Rumänien
Regisseur: Alexandre Aja (High Tension, The Hills Have Eyes)
Schauspieler:

*     Kiefer Sutherland: Ben Carson
*     Paula Patton: Amy Carson
*     Amy Smart: Angela Carson
*     Cameron Boyce: Michael Carson
*     Erica Gluck: Daisy Carson
*     Jason Flemyng: Larry Byrne

 

Handlung:

Der ehemalige Polizist Ben Carson (Kiefer Sutherland) wohnt derzeit bei seiner Schwester.
Früh erfährt man, das in der Vergangenheit vieles schief gelaufen. Doch der neue Job als
Nachtwächter in einem ehemaligen Kaufhaus scheint ihm etwas Aufwind zu geben.
Doch bereits bei der ersten Begehung wirken die verbrannten Überreste des Kaufhaus irgendwie mysteriös. Schon sehr bald wird klar das die zahlreichen, großen Spiegel etwas übernatürliches an sich haben und er ist gezwungen ein schreckliches Geheimnis zu lüften, um das Leben seiner Familie zu schützen.

Meinung:

Erneut ein amerikanisches Remake eines asiatischen Klassikers…
dachte ich, doch Wikipedia belehrte mich schnell eines besseren:
“Entgegen der weitläufigen, hauptsächlich im Internet verbreiteten, Meinung ist der Film kein Remake des asiatischen Horrorfilms “Into the Mirror” aus dem Jahre 2003. Einer der Gründe die zu dieser Falschannahme führten, war der Arbeitstitel des Films, der ebenso wie der asiatische Horrorfilm Into the Mirror lautete.”
Gut, dennoch wird hier niemand enttäuscht, der nach Filmen wie “the ring” oder “the grudge” sucht. Schnell werden viele Parallelen deutlich, es geht um Dämonen, Flüche und Mysterien, die scheinbar ihre eigene Lösung zu erzwingen versuchen.

Deutlich gelungen ist die schauspielerische Leistung von Kiefer Sutherland. Das Setting ist toll und gut inszenierte Special-Effects binden den Zuschauer schnell in die bedrohliche Atmosphäre. Vergleichsweise viele rationale Handlungen der Darsteller geben die Möglichkeit sich wiederzufinden.
Die Story ist rund und unvorhersehbar, das Ende abgeschlossen.

 

Fazit:

Durchaus gelungener Horror-Thriller. Wer sich bei einem Mysterie-Krimi nach asiatischem Vorbild gruseln möchte, der liegt hier völlig richtig.
Dank ordentlicher Produktion (35mil. Dollar) auch für Nicht-Horror-Fans ein sehenswerter Film, auch wenn er niemanden ganz aus den Latschen hauen sollte!
8/10 Sterne!

Trailer:



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