Review & Trailer “Babysitter Wanted”
Erscheinungsjahr:
Drehort:
Regisseur:
Bewertung:
2008
USA
Michael Manasseri / Jonas Barnes
3 von 10
Cast
* Sarah Thompson (Angie)
* Matt Dallas (Rick)
* Bruce Thomas (Jim Stanton)
* Bill Moseley (Scheriff Dinelli)
Handlung
Die konservative und streng christliche Angie (nicht Merkel
) beginnt ihr Studium der Kunstgeschichte in einer Kleinstadt. Sie trifft dort auf ihre durchgeknallte Mitbewohnerin, die das gemeinsame Zimmer sehr hat heruntergekommen lassen. Angie sucht einen Job um sich etwas dazuzuverdienen und findet am schwarzen Brett ein Gesuch nach einer Babysitterin. Doch eine aushängende Vermisstenmeldung lässt den Zuschauer schon jetzt Schlimmes befürchten….
Meinung
Da bring ich eben nen Film in die Videothek zurück, als ich plötzlich aus dem Augenwinkel „Babysitter Wanted“ mit genre-getreu blutigen Cover erblicke. Tja ich dachte den guckste dir gleich mal an und das obwohl ich direkt sehr misstrauisch war, weil auf dem Cover etwas von „Der beste Film seit langem“ und Bill Moseley von ‘Haus der 1000Leichen + Devil`s Rejects’ stand. Meist ist solch übertriebenes Eigenlob geradezu ein Prädikat von ultra schlechten Filmen.
Und der Titel kommt mir soo doof vor, dass ich hier entweder einen Flop oder ein geheimes Meisterwerk erwartet habe.
Dummerweise hat das Rating bereits verraten, womit wir es hier zu tun haben.
Der Sound(track) und damit mein ich alles was mit Ton zu tun hat ist schon mal unterirdisch. ANDAUERND kommen diese 08/15 Gruselklänge; jeder Scheiß bekommt ein angsteinflößendes Image verpasst und das nervt und wirkt auch nicht besonders. Okay, vielleicht soll hier dem Zuschauer die paranoide Dauerangst der Hauptdarstellerin vermittelt werden, dabei ist das schon nervig mitanzuschauen und muss einem doch bitte nicht auch noch aufgezwungen werden.
Wieder und immer wieder Spannungsbögen und dann… verarscht; nichts hinter der Tür, dem Vorhang, in der Mikrowelle, unterm Bett… in 99% der Fälle ist nichts los. Und wie gesagt das kommt ständig, ohne Unterlass, jede Minute.
Und nach ihrem ersten Date kommt typischste Dawsons Creek Herzflatter-Musik…
Eine halbe Stunde ist rum und ich würde ausmachen, aber ich zieh das jetzt durch und geb der Sache noch ne Chance…
Bisher konnte ich einen Punkt für die schönen Landschaften geben.
Ab der Hälfte kann sich der Film gerade so 2 Plus-Pünktchen erkämpfen. Einer für den Plot-Twist der nicht ganz unerwartet kam und einer für den Übeltäter. Der Bösewicht hat nämlich ein paar witzige Sprüche, aber lohnt es sich deswegen den Film zu gucken? Sicher nicht!
Am Ende wird mit straighter Vergeltung noch ein halber Punkt erkämpft.
Der Film hat im Internet zu meinem Entsetzen (vllt ist das ja der Horror an der Sache) unglaublich wohlwollende Kritiken bekommen. Dem kann ich nur entgegnen, das ich es überhaupt nicht nachvollziehen kann, denn ob das jetzt low- oder high-budget ist macht den Film nicht besser oder schlechter und ohne den Plot-Twist wäre der Film total sinnlos bzw. eine Frechheit, sodass dieser für mich absolutes Mindestmaß war.
Fazit
Der Film hat mir gar nicht gefallen! Meine Empfehlung: Leiht ihn nicht aus, schaut ihn nicht an und schlagt jedem in der Videothek die DVD aus der Hand, denn den Streifen hat wirklich niemand verdient. Der Plot-Twist wird im allgemeinen stark überbewertet. 3 von 10 Sternen
Trailer
Trailer (englisch) zu “Babysitter Wanted” anschauen
Babysitter Wanted bei Amazon.de kaufen (DVD)
Babysitter Wanted bei Amazon.de kaufen (Blu-Ray)

