Review & Trailer “Bleed – Eat or be Eaten”
Erscheinungsjahr:
Drehort:
Regisseur:
Bewertung:
2009
USA
Gary King
6 von 10
Cast
* Bill Oberst Jr. (Dale)
* Lydia Chandler (Dana)
* Tim Morris (Curt)
* Jack Harrison (Idiot)
Handlung
Die Biologiestudentin Dana hat ein Problem: Sie schafft den Kurs nicht, da sie keine Tiere sezieren kann. Deshalb bietet ihr Tutor Curt ihr an bei einer Exkursion tief in die Sümpfe teilzunehmen. Zuerst zögert sie, da ihr herrschsüchtiger Freund sie mit zu einer Party nehmen möchte, doch sie nimmt trotzdem daran teil. Ansonsten sind der schwarze Jamal mit einer, sagen wir mal “käuflich erworbenen Frau” (so habe ich das jedenfalls verstanden) und zwei weitere Studenten, ein Streber und eine heiße Blondine, mit von der Partie.
In den Sümpfen angekommen kommt es erst einmal zu einigen “Liebesszenen” zwischen den einzelnen Pärchen, in der Nacht beginnt der Film jedoch eher wie ein Horrorfilm zu sein, da Jamal und seine Begleiterin von einem riesigen Mann in Army Klamotten getötet werden. Kurt und ein Student hören die Schreie und versuchen die beiden ausfindig zu machen, doch Kurt wird bei der Suche ebenfalls umgehauen. Der Student und die beiden anderen Mädchen fliehen zu ihrem Auto und rufen den Wildhüter um Hilfe. Dieser kommt auch sofort, doch steckt er leider mit dem Riesen unter einer Decke…
Meinung
Ich bin relativ zwiespältig was diesen Film angeht. Auf der einen Seite mag ich das Setting (Gruppe in der Natur, es passiert etwas unvorhergesehenes), auf der anderen Seite ist er nur so mit Ungereimtheiten gespickt, bei denen man sich fragt, was der Regisseur sich dabei gedacht hat. Es wirkt fast so, als hätte er den Film für Menschen gedreht, die nichts hinterfragen und den Film nur halbherzig gucken
.
In “Bleed” gibt es einige Wendungen in der Storyline, die den Film eigentlich sehr aufgepeppt hätten. Warum eigentlich? Nun, wer halbwegs Verstand hat, dem ist klar, dass diese Wendungen irgendwann eintreffen. Ich kann leider kein Beispiel geben, da ich niemanden spoilern möchte, wer den Film aber sieht, der weiß sicher was ich meine.
Fun und Splatter sind zum Glück auch in gewissem Maße gegeben, wenn auch nicht im übertrieben. Bei einer Szene musste ich allerdings sehr schmunzeln: Jamal und seine “Freundin” trennen sich von der Gruppe und haben ihren Spaß, bei dem sie auch etwas lauter geworden sind. Zurück bei den Zelten werden sie gefragt, was passiert sei. Das Mädchen antwortet daraufhin, sie habe eine riesige schwarze Mamba gesehen
. Ich glaube der Regisseur brachte die Freundin nur in den Film ein, um einige anzügliche Szenen zeigen zu können, die den Film auflockern. Genauso stellt sich die Frage, warum alle Mädchen richtig gut aussehen und eigentlich auch als Models arbeiten könnten
.
Der Film endet mit einigen Special Effects, bei denen ich fast vom Stuhl gefallen bin, aber nicht weil sie so gut waren.
Ein entstellter Vollidiot ist übrigens auch wieder dabei, wie in vielen Horrorfilmen.
Ich würde dem Film 5 Sterne geben, er bekommt allerdings einen sechsten, da ich selbst Biologiestudent bin und die Aufschneidkurse und Exkursionen selbst kenne (allerdings kamen alle lebend zurück
).
Fazit
Genrefans können sich den Film angucken, ansonsten würde ich eher davon abraten.
Trailer

