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Review & Trailer “Königin der Verdammten”

24. September 2009 Totenschleuder Keine Kommentare

7321921221866.5fBewertung: 6/10 Sterne

Orginaltitel: Queen of the Damned
Filmlänge: 97min
Erscheinungsjahr: 2001
Drehort: Vereinigte Staaten und Australien
Regisseur: Michael Rymer
Schauspieler:
*    Aaliyah : Akasha
*    Stuart Townsend: Lestat de Lioncourt
*    Marguerite Moreau : Jessica ‚Jesse‘ Reeves
*    Vincent Perez : Marius de Romanus

 

Handlung:

Erst im Laufe des Films erfährt man den Anfang dieser Vampir-Geschichte. Die Hauptfigur des Films ist der Vampir Lestat, der sich aus Langeweile und in Aussicht seines ewigen Lebens in einer Gruft zur Ruhe gelegt hat. Doch nach jahrzehntelangem Schlaf lockt ihn etwas aus seinem Sarg. Die moderne Welt begeistert den Vampir mit den harten Klängen moderner Rockmusik. Lestat schließt sich einer Band an und provoziert seine Artgenossen mit dem öffentlichen Umgang seiner Identität als Blutsauger.
Er macht sich viele Feinde und erweckt zu dem noch die Mutter allen Übels, die Königin der Verdammten…

 

Meinung:

Vampire und Rockmusik (vorallem Nu-Metal der Band KoRN), sowie die Musik- und Gothic-Szene sind die Kernelemente des Films. Die Story ist ziemlich mies, liest sich zum Glück aber dümmer als sie dargestellt wird. Im Prinzip handelt es sich aber um eine Hochglanzproduktion aus den USA, die gute Kostüme, Special-Effekts und SchauspielerInnen zu bieten hat. Es wurde scheinbar viel Wert auf die, dem Vampirgenre anhaftende, Erotik gelegt, wobei auch hier etwas weich und seicht gespült wurde.
Der Soundtrack ist etwas für Leute mit Geschmackt und bekommt von mir einen fetten Pluspunkt.
Neben der Story makelt es dem Film allerdings auch an Horror-Elementen. So richtig Spannung kommt nicht auf und der Gruselfaktor ist absolut auf Massentauglichkeit abgestimmt. Dazu noch eine Vampir-Menschlein-Romanze… mh, naja.
Der Film basiert auf den Büchern (“Vampirchronik”) von Anne Rice, die für den großartigen “Interview mit einem Vampir” ebenfalls die Basis geliefert hat. Die Königin der untoten Verführung ist mit Aaliyah, ihres zeichens erfolgreiche Sängerin, zumindest anschaulich exzellent besetzt. Bei Wikipedia erfährt man, dass Aaliyah ihren Unfall mit Todesfolge noch vor Abschluss der Dreharbeiten hatte und nur dem nachfolgenden Medienrummel die Erscheinung des Films im Kino zu verdanken war.

 

Fazit:

Der Film ist schon etwas älter und sollte Vampir-Fans daher längst bekannt sein. Wenn nicht, kann ich nur empfehlen ihn mal auszuleihen. Für echte Horrorfans könnte es zu langweilig sein, eignet sich allenfalls für eine Gruselromanze mit Freundin oder Freund, wenn man grade keine anderen Ideen hat =)
Dennoch muss man fair sein und die aufgezählten Pluspunkte bei der Gesamtbewertung berücksichtigen, daher 6/10 Sterne (der Soundtrack rettet den Film aus der Unterdurchschnittlichkeit)

 

Trailer:



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