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Rückblick: Oktober 2009

29. Oktober 2009 Tommy 2 Kommentare

Das war der Oktober
Diesen Monat haben Totenschleuder und ich relativ viele geschafft, auch wenn es zum Ende hin weniger wurde, da wir beide privat relativ beschäftigt sind.

Ansonsten kamen keine großen Kracher in die deutschen Kinos, wobei ich immernoch hoffe “Carriers” bald zu sehen. Der erhoffte Kinohit “Pandorum” war allerdings kein Kinohighlight. “Durst” und “Orphan” haben es ebenfalls auf die Leinwand geschafft, allerdings nicht bis zu unseren Augen ;) .

Was Previews für die nächsten Monate angeht, stehen wohl einige Highlights in den Startlöchern, wie z.B. “Saw 6″ im Dezember, sowie “Splice” und “Die Straße” Anfang nächsten Jahres. “Jennifer’s Body”, der November startet, war leider eine Enttäuschung. Ansonsten bleiben im November noch die Fortsetzung von “Twilight”, der deutsche Film “Die Tür” und “Paranormal Activity”, der wohl EXTREM erfolgreich in Amerika sein soll. Ein Review folgt wohl bald.

Reviewt haben wir diesen Monat einige etwas ältere Schinken (siehe unten), aber auch den neuen Film “Dead Snow”, in dem es um Nazi-Zombies geht, die es auf eine Gruppe Studenten abgesehen haben. Klingt extrem geil, war aber für mich eine Enttäuschung. Außerdem, wie oben schon geschrieben, “Pandorum” und “Jennifer’s Body”.

Kinostarts
Carriers
Pandorum
Durst
Orphan

Reviews
Babysitter Wanted – Schlecht gemacht, keine Empfehlung
Driftwood – Zum einmal sehen reicht’s
Experiment Killing Room – Empfehlung für alle, die Psychospiele und Filmende-Rätzeln mögen
Dark Floors – Mittelmäßige Kost für Popcornabende
Albino Farm – Durchaus sehenswert
Dead Snow – Für manche der beste Zombiefilm ever, für mich ne Enttäuschung

Sonstiges
Lesenwerte SAW 1 bis 4 Chronologie
Preview auf November 2009 Kinostarts
Saw 6 Special
Splice
Die Straße
Jennifer’s Body

Review & Trailer “Jennifer’s Body”

24. Oktober 2009 Tommy 8 Kommentare

cover-jennifers-body
Originaltitel:
Erscheinungsjahr:
Drehort:
Regisseur:

Deutsche Kritiken:
USA Kritiken:

Bewertung:

Jennifer’s Body
05.11.2009
USA
Karyn Kusama

Keine vorhanden
~ 4 bis 6 Sterne

2 von 10

Cast
* Megan Fox (Jennifer)
* Amanda Seyfried (Needy)
* Johnny Simmons (Chip)
* Adam Brody (Nikolai)
* Sal Cortez (Chas)
* Ryan Levine (Mick)

Handlung
Eine attraktive Cheerleaderin, gespielt von Megan Fox, zieht mit ihren weiblichen Reizen männliche Schulkameraden in ihren Bann und wird zur eiskalten Killerin.

Der Grund? Sie ist von einem Dämon besessen und nimmt nun auch die größten Nerds, die allerdings nicht mehr viel davon haben ;) .

Als ihre Freundin Needy davon erfährt, versucht diese Gegenmaßnahmen einzuleiten und das böse Treiben aufzuhalten.

Review
Endlich kann man mal nur 2 Sterne vergeben ohne ein schlechtes gewissen haben zu müssen. Der Film hat es einfach nicht besser verdient. Sehr flach, sowohl die Story als auch die Charaktere. Und oben drauf war der Film noch ziemlich langweilig. Zugegeben, an 2-3Stellen war der Film überraschend selbstironisch und hat seine kindische Absurdität mit Witz reflektiert.
Megan Fox spielt eine dumme Schlampe und das macht sie mal wieder nicht schlecht. Soll sie doch Publikumsmagnet sein und muss dafür immer wieder die Hüllen fallen, kann sie den Film selbst für ihre Fans kaum retten. Mit Sicherheit soll der Film tatsächlich auch NUR ein Teenie-Film sein, ist daher für mich auch nicht automatisch schlecht, aber hier hat man es ganz klar mit einem Flop zu tun.
Um letzte Zweifel beim Leser auszuräumen geb ich einen kurzen Abrisss über die einfallslose Geschichte:
Hauptakteur ist nicht wirklich Jennifer (M. Fox), sondern ihre psychisch total verstörte beste Freundin “Needy”. Needy ist das typische hässliche Entlein und Jennifer die Cheerleader-Schlampe. Beide gehen auf ein Konzert einer Boy-Rock-Band, die den ganzen Film über wie blöd promotet wird (zwar mit einem Schuss Selbstironie, aber es würde mich nicht wundern, wenn es die Band so oder ähnlich wirklich gibt; eine Recherche war es mir allerdings nicht wert). Auf dem Konzert bricht ein Feuer aus und Jennifer steht unter Schock und verhält sich (hier noch nicht von einem Dämonen besessen) ziemlich unrealistisch und steigt zu der Boygroup in den Tourbus und zischt ohne Needy davon. Die in keinster Weise ernstzunehmenden halbstarken “Rock”-Musiker opfern Jennifer dem Teufel… unvermittelt, unerklärt (es wird damit begründet, dass der Pakt mit dem Teufel den Erfolg steigern wird, aber in keinster Weise wie die Band drauf gekommen ist und was ihr Gewissen dazu sagt oder ähnliches)
Nun hat Jennifer gelogen, sie sei eine Jungfrau (nach eigenen Angaben ist sie aber nichtmal mehr am Hintereingang jungfreulich) und wie Satan so ist mag er nur Jungfrauen und schickt alle anderen als Dämonen auf die Erde zurück. Dort angekommen verspeist Jennifer einen Typen nach dem anderen. Dabei gibt es echte Horrorelemente, aber die ziehen einfach nicht, sind nicht konsequent und sind durch den Film selbst kaputt gemacht. Warum sie es dabei nach kurzen “Snacks” gleich auf Typen absieht, die Needy am Herzen liegen wird nicht ganz aufgelöst, aber ein Streit unter Freundinnen mit blutigem Ausgang ist unausweichlich. Kurze Soft-Porno-Lesbenszene für leicht manipulierbare Halbstarke wird noch eingeschoben, aber dann folgt irgendwann der Showdown und zwar parallel zu Ball-Abend der Schule (when else?). Der Film holt sich seinen zweiten Punkt mit einem Non-Happy-End: Needy Boyfriend kratzt tatsächlich ab und wird nicht irgendwie wiederbelebt oder so. Naja das andere Ende wird zu Beginn des Films schon gespoilert und bildet einen wirklich schlechten Rahmen um die kümmerliche Geschichte.
Hört auf meinen Rat und spart Euch das Geld fürs Kino oder die Dvd… dont waste your time, there are too many good movies waiting for YOU! =)

Review by Totenschleuder

Trailer
Trailer zu “Jennifer’s Body” anschauen

Review & Trailer “Pandorum”

20. Oktober 2009 Totenschleuder 2 Kommentare

cover-pandorum
Originaltitel:
Erscheinungsjahr:
Drehort:
Regisseur:

Bewertung:

Pandorum
2009
USA / Deutschland
Christian Alvart

6 von 10

Cast
* Dennis Quaid (Payton)
* Ben Foster (Bower)
* Cam Gigandet (Gallo)
* Antje Traue (Nadia)
* Cung Le (Manh)

Handlung
Die Story spielt irgendwann nach dem Jahr 2173, als die Ressourcen der Erde fast vollständig von den Menschen erschöpft wurde. Aus diesem Grund startet man eine Rettungsaktion zu einem erdähnlichen Planeten namens Talis.

Zwei Astronauten erwachen auf einem riesigen Raumschiff ohne zu wissen wo und wann sie sind. Sie versuchen Antworten auf diese Fragen zu erhalten, doch plötzlich realisieren sie, dass das Schiff kurz vor einer Explosion steht, da mit dem Energiehaushalts des Schiffes etwas nicht stimmt.

Einer der Astronauten begibt sich in die Weiten des Schiffes, um Antworten auf die Fragen zu erhalten und um eine Möglichkeit zu finden, sich zu retten.

Kommentar
Pandorum läuft nun seit einigen Tagen in den deutschen Kinos und auch mich hat der bildgewaltige Trailer gelockt und selbst die heutigen horrenden Eintrittspreise konnten mich nichtmehr abschrecken.
Aber lohnt sich hier ein Kinobesuch? Leider nein. Der Film ist wirklich nicht schlecht, aber in der Bewertung schafft er es nicht aus dem Mittelfeld heraus. Das größte Problem des Films ist der Split des Plots in zwei Stränge. Auf der einen Seite haben wir Event Horizon auf der anderen Descent. So sind diese beiden für sich sehr gute Filme, aber jeder der sie gesehen hat kann sich denken, dass die Inhalte nicht in nur einem Film zusammenpassen ohne auf beiden Seiten deutlich spürbare Abstriche zu machen.
Mal abgesehen davon gibt es nicht soviel zu meckern. Der Anfang hat einige Längen, die über das “Atmosphäre aufbauen” hinausgehen und es wurde etwas zwanghaft Martial-Arts eingebaut. [Man führe sich vor Augen, dass ein besserer Gärtner sich als waschechter Kampfkunst-Guru entpuppt (oder andersrum).]
Extrem gut gelungen hingegen ist das Setting. Die gesamte Story spielt im Inneren eines Raumschiffs, welches mit viel Mühe und tollem Ergebnis designd und dargestellt wurde.
Das Ende des Films ist nicht vorhersehbar und wird natürlich nicht verraten…

Den Film guckt Ihr am besten im Dunkeln, entspannt mit ein paar Bier und Freunden und wenn Ihr nicht zu kritisch seid werdet Ihr einen Abend lang gut unterhalten!

Trailer
Trailer zu “Pandorum” anschauen

Review & Trailer “Dead Snow”

11. Oktober 2009 Tommy 1 Kommentar

cover-dead-snow
Bewertung:
Originaltitel:
Kinostart:
Drehort:
Regisseur:
Schauspieler:

 

 

 

6 / 10 Sterne
Død snø
2009
Norwegen
Tommy Wirkola
* Charlotte Frogner (Hanna)
* Bjorn Sundquist (der alte Mann)
* Jeppe Laursen (Erlend)
* Vegar Hoel (Martin)

Handlung

8 norwegische Medizinstudenten machen einen Wochenendtrip zur Hütte der Freundin eines Studenten. Sie wollen Party machen, im Schnee rumtoben und was man sonst so in dem Alter gerne macht ;) .

Am Abend steht auf einmal ein älterer Herr vor der Tür, der ihnen die Geschichte des Gebirges erzählt, denn gegen Ende des Zweiten Weltkriegs plünderte der SS-Offizier Oberst Herzog mit seinen Schergen die Gegend und brachte jeden um, der ihm im Weg stand. Der alte Mann beschreibt die Soldaten nicht als Menschen, sondern als Kreaturen aus der Hölle.

Noch in derselben Nacht wird der Mann getötet und auch die Studenten bekommen langsam Besuch von wieder erstandenen Zombie-Nazis unter der Führung von Oberst Herzog…

Meinung

Als ich vor ungefähr einem Jahr einige Bilder zu “Dead Snow” gesehen habe, konnte ich es kaum erwarten den Film zu sehen, da ich das Szenario so genial fand.

Nun habe ich ihn gesehen und bin ziemlich enttäuscht. Es handelt sich storymäßig leider doch nur um einen Teenie-Horrorfilm ohne wirkliche Innovation. Trotzdem gibt es einige Aspekte des Films, die mir sehr gefallen haben, nämlich die guten Masken der Zombies, die Tatsache, dass es sich nicht um normale Zombies handelt, sondern um wiedererwachte Nazis (macht die Sache etwas pikanter ;) ) und die vielen Bezüge zu anderen Horrorfilm, die der Filmfreak der Gruppe bringt (er trägt übrigens ein Braindead Shirt).

Die erste Hälfte des Films ist ein typischer Teenie-Horrorfilm (Jugendliche fahren an zu einer einsamen Hütte), die andere Hälfte besteht größtenteils aus Splatter- und Metzelszenen (Stichwort Kettensäge).

Fazit

Kann man gucken, wenn man anhand der Trailer usw. mehr erwartet wird man allerdings enttäuscht

Trailer

Trailer “Dead Snow” anschauen

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Review & Trailer “Albino Farm”

5. Oktober 2009 Tommy Keine Kommentare

cover-albino-farm
Originaltitel:
Erscheinungsjahr:
Drehort:
Regisseur:

Bewertung:

Albino Farm
2009
USA
Joe Anderson / Sean McEwen

7 von 10

Cast
* Chris Jericho (Levi)
* Richard Christy (Caleb)
* Tammin Sursok (Stacey)

Handlung
Vier Studenten aus Missouri haben die Aufgabe einen Bericht über die ländlichen Gegenden Amerikas zu schreiben, in diesem Fall über das Ozark-Gebirge. Aufgrund einer Autopanne müssen sie jedoch einen Zwischenstopp an einer Tankstelle einlegen, an welcher der blinde Tankstellenwart sie warnt weiterzufahren. Um den Bericht aufzupeppen entscheiden sich die Studenten dafür in die Stadt zu fahren und der Legende von der “Albino Farm” auf den Grund zu gehen. Nach einigen Problemen mit den Stadtbewohnern, welche alle irgendwelche Behinderungen aufweisen, finden sie die “Albino Farm”, in welcher noch viel grauenhaftere Kreaturen auf sie warten…

Meinung
Wirklich innovativ wirkt die Story nicht gerade, denn wieviele Filme beginnen mit irgendwelchen amerikanischen Studenten, die im Auto unterwegs sind und dann auf ein Horror-Szenario treffen. Auch behinderte Landeier trifft man in sehr vielen Filmen. Doch wer wie ich solche Filme mag, dem wird auch “Albino Farm” gut gefallen.

Die Atmosphäre ist gut getroffen und auch die Effekte sind von hoher Qualität und glaubhaft. Auch der Spannungsaufbau ist sehr gelungen, bei Recherchen habe ich sogar herausgefunden, dass einer der Dorfjungs vom WWE Wrestler Chris Jericho gespielt wird (ist mir beim sehen gar nicht aufgefallen).

Was ich jedoch wie so oft bemängeln muss sind die unlogischen Handlungen der Studenten (z.B. trennen sie sich oder steigen bei den Dorfjungs ins Auto), wobei ein Horrorfilm wohl kein Horrorfilm wäre, wenn die Protagonisten sich nicht dumm verhalten .

Fazit
Standard Horrorfilm Kost, die jedoch gut gemacht ist.

Trailer
Trailer (englisch) zu “Albino Farm” anschauen
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Review & Trailer “Babysitter Wanted”

1. Oktober 2009 Totenschleuder 1 Kommentar

Babysitter Wanted
Originaltitel:
Erscheinungsjahr:
Drehort:
Regisseur:

Bewertung:

Babysitter Wanted
2008
USA
Michael Manasseri / Jonas Barnes

3 von 10

Cast
* Sarah Thompson (Angie)
* Matt Dallas (Rick)
* Bruce Thomas (Jim Stanton)
* Bill Moseley (Scheriff Dinelli)

Handlung
Die konservative und streng christliche Angie (nicht Merkel ;) ) beginnt ihr Studium der Kunstgeschichte in einer Kleinstadt. Sie trifft dort auf ihre durchgeknallte Mitbewohnerin, die das gemeinsame Zimmer sehr hat heruntergekommen lassen. Angie sucht einen Job um sich etwas dazuzuverdienen und findet am schwarzen Brett ein Gesuch nach einer Babysitterin. Doch eine aushängende Vermisstenmeldung lässt den Zuschauer schon jetzt Schlimmes befürchten….

Meinung
Da bring ich eben nen Film in die Videothek zurück, als ich plötzlich aus dem Augenwinkel „Babysitter Wanted“ mit genre-getreu blutigen Cover erblicke. Tja ich dachte den guckste dir gleich mal an und das obwohl ich direkt sehr misstrauisch war, weil auf dem Cover etwas von „Der beste Film seit langem“ und Bill Moseley von ‘Haus der 1000Leichen + Devil`s Rejects’ stand. Meist ist solch übertriebenes Eigenlob geradezu ein Prädikat von ultra schlechten Filmen.
Und der Titel kommt mir soo doof vor, dass ich hier entweder einen Flop oder ein geheimes Meisterwerk erwartet habe.

Dummerweise hat das Rating bereits verraten, womit wir es hier zu tun haben.
Der Sound(track) und damit mein ich alles was mit Ton zu tun hat ist schon mal unterirdisch. ANDAUERND kommen diese 08/15 Gruselklänge; jeder Scheiß bekommt ein angsteinflößendes Image verpasst und das nervt und wirkt auch nicht besonders. Okay, vielleicht soll hier dem Zuschauer die paranoide Dauerangst der Hauptdarstellerin vermittelt werden, dabei ist das schon nervig mitanzuschauen und muss einem doch bitte nicht auch noch aufgezwungen werden.
Wieder und immer wieder Spannungsbögen und dann… verarscht; nichts hinter der Tür, dem Vorhang, in der Mikrowelle, unterm Bett… in 99% der Fälle ist nichts los. Und wie gesagt das kommt ständig, ohne Unterlass, jede Minute.
Und nach ihrem ersten Date kommt typischste Dawsons Creek Herzflatter-Musik…
Eine halbe Stunde ist rum und ich würde ausmachen, aber ich zieh das jetzt durch und geb der Sache noch ne Chance…

Bisher konnte ich einen Punkt für die schönen Landschaften geben.
Ab der Hälfte kann sich der Film gerade so 2 Plus-Pünktchen erkämpfen. Einer für den Plot-Twist der nicht ganz unerwartet kam und einer für den Übeltäter. Der Bösewicht hat nämlich ein paar witzige Sprüche, aber lohnt es sich deswegen den Film zu gucken? Sicher nicht!
Am Ende wird mit straighter Vergeltung noch ein halber Punkt erkämpft.

Der Film hat im Internet zu meinem Entsetzen (vllt ist das ja der Horror an der Sache) unglaublich wohlwollende Kritiken bekommen. Dem kann ich nur entgegnen, das ich es überhaupt nicht nachvollziehen kann, denn ob das jetzt low- oder high-budget ist macht den Film nicht besser oder schlechter und ohne den Plot-Twist wäre der Film total sinnlos bzw. eine Frechheit, sodass dieser für mich absolutes Mindestmaß war.

Fazit
Der Film hat mir gar nicht gefallen! Meine Empfehlung: Leiht ihn nicht aus, schaut ihn nicht an und schlagt jedem in der Videothek die DVD aus der Hand, denn den Streifen hat wirklich niemand verdient. Der Plot-Twist wird im allgemeinen stark überbewertet. 3 von 10 Sternen

Trailer
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Review & Trailer “Bleed – Eat or be Eaten”

17. September 2009 Tommy Keine Kommentare

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Originaltitel:
Erscheinungsjahr:
Drehort:
Regisseur:

Bewertung:

Dismal
2009
USA
Gary King

6 von 10

Cast
* Bill Oberst Jr. (Dale)
* Lydia Chandler (Dana)
* Tim Morris (Curt)
* Jack Harrison (Idiot)

Handlung

Die Biologiestudentin Dana hat ein Problem: Sie schafft den Kurs nicht, da sie keine Tiere sezieren kann. Deshalb bietet ihr Tutor Curt ihr an bei einer Exkursion tief in die Sümpfe teilzunehmen. Zuerst zögert sie, da ihr herrschsüchtiger Freund sie mit zu einer Party nehmen möchte, doch sie nimmt trotzdem daran teil. Ansonsten sind der schwarze Jamal mit einer, sagen wir mal “käuflich erworbenen Frau” (so habe ich das jedenfalls verstanden) und zwei weitere Studenten, ein Streber und eine heiße Blondine, mit von der Partie.

In den Sümpfen angekommen kommt es erst einmal zu einigen “Liebesszenen” zwischen den einzelnen Pärchen, in der Nacht beginnt der Film jedoch eher wie ein Horrorfilm zu sein, da Jamal und seine Begleiterin von einem riesigen Mann in Army Klamotten getötet werden. Kurt und ein Student hören die Schreie und versuchen die beiden ausfindig zu machen, doch Kurt wird bei der Suche ebenfalls umgehauen. Der Student und die beiden anderen Mädchen fliehen zu ihrem Auto und rufen den Wildhüter um Hilfe. Dieser kommt auch sofort, doch steckt er leider mit dem Riesen unter einer Decke…

Meinung

Ich bin relativ zwiespältig was diesen Film angeht. Auf der einen Seite mag ich das Setting (Gruppe in der Natur, es passiert etwas unvorhergesehenes), auf der anderen Seite ist er nur so mit Ungereimtheiten gespickt, bei denen man sich fragt, was der Regisseur sich dabei gedacht hat. Es wirkt fast so, als hätte er den Film für Menschen gedreht, die nichts hinterfragen und den Film nur halbherzig gucken ;) .

In “Bleed” gibt es einige Wendungen in der Storyline, die den Film eigentlich sehr aufgepeppt hätten. Warum eigentlich? Nun, wer halbwegs Verstand hat, dem ist klar, dass diese Wendungen irgendwann eintreffen. Ich kann leider kein Beispiel geben, da ich niemanden spoilern möchte, wer den Film aber sieht, der weiß sicher was ich meine.

Fun und Splatter sind zum Glück auch in gewissem Maße gegeben, wenn auch nicht im übertrieben. Bei einer Szene musste ich allerdings sehr schmunzeln: Jamal und seine “Freundin” trennen sich von der Gruppe und haben ihren Spaß, bei dem sie auch etwas lauter geworden sind. Zurück bei den Zelten werden sie gefragt, was passiert sei. Das Mädchen antwortet daraufhin, sie habe eine riesige schwarze Mamba gesehen ;) . Ich glaube der Regisseur brachte die Freundin nur in den Film ein, um einige anzügliche Szenen zeigen zu können, die den Film auflockern. Genauso stellt sich die Frage, warum alle Mädchen richtig gut aussehen und eigentlich auch als Models arbeiten könnten ;) .

Der Film endet mit einigen Special Effects, bei denen ich fast vom Stuhl gefallen bin, aber nicht weil sie so gut waren.

Ein entstellter Vollidiot ist übrigens auch wieder dabei, wie in vielen Horrorfilmen.

Ich würde dem Film 5 Sterne geben, er bekommt allerdings einen sechsten, da ich selbst Biologiestudent bin und die Aufschneidkurse und Exkursionen selbst kenne (allerdings kamen alle lebend zurück ;) ).

Fazit

Genrefans können sich den Film angucken, ansonsten würde ich eher davon abraten.

Trailer

Trailer “Bleed – Eat or be Eaten” anschauen

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Review & Trailer “Autumn of the Living Dead”

14. September 2009 Tommy Keine Kommentare

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Originaltitel:
Erscheinungsjahr:
Drehort:
Regisseur:

Bewertung:

Autumn of the living Dead
2009
USA
Steven Rumbelow

3 von 10

Cast
* Dexter Fletcher
* Dickon Tolson
* Lana Kamenov

Handlung
Der Film beginnt mit diversenen Sterbeszenen, aus denen auch hervorgeht, dass einige Menschen scheinbar immun gegen den Zombievirus sind. Diese Personen sammeln sich in einem Haus, insgesamt haben ca. 20 Leute überlebt. Einige von ihnen entscheiden sich das Haus zu verlassen und auf dem Land ein neues Leben anzufangen. Um diese Gruppe geht es im Film hauptsächlich.

An einem verlassenen Landhaus angekommen richtet sich die Gruppe häuslich ein, sie haben sogar einen Stromgenerator – perfekte Bedingungen für einen Neuanfang. Doch die Zombies verändern ihr Verhalten und laufen nicht mehr nur sinnlos durch die Gegend, sondern werden immer aktiver und auch aggressiver. Und bekommen Hunger – Hunger auf das Fleisch der drei Überlebenden.

Der Überlebenskampf beginnt…

Meinung
In den ersten 10 Minuten habe ich mir schon überlegt den Film zu beenden, da er stinklangweilig war. Ich habe allerdings durchgehalten und ihn bis zum Ende geschaut – an meinem Ersteindruck hat sich währenddessen leider nichts geändert.

Es kommt kaum Spannung auf, der Film besteht eigentlich nur aus Mono- und Dialogen zwischen den drei Hauptcharakteren.

Ich gebe allerdings noch 3 Sterne, da immerhin Schauspieler und Technik vernünftig waren, da hab ich schon viel gesehen, was schlechter war.

Mehr gibt es leider nicht zu sagen.

Trailer
Trailer (englisch) zu “Autumn of the Living Dead” anschauen
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Review & Trailer “Battle Royale”

9. September 2009 Tommy Keine Kommentare

Cover Battle Royale
Originaltitel:
Erscheinungsjahr:
Drehort:
Regisseur:

Bewertung:

Batoru rowaiaru
2000
Japan
Kinji Fukasaku

7 von 10

Handlung
Fiktives Japan in naher Zukunft: Es herrscht Arbeitslosigkeit und die Jugend rebelliert gegen die Erwachsenen. Japans Regierung erlässt das “Battle Royale” Gesetz, durch welches jedes Jahr per Lotteriesystem eine Klasse ausgewählt wird, dessen Schüler auf eine isolierte Insel gebracht werden, wo jeder Schüler mit Proviant und einer Waffe ausgestattet wird. Ziel des Spiels: Nur ein Schüler darf überleben, dieser darf die Insel wieder verlassen. Sollte nach 3 Tagen noch mehr als ein Schüler leben, sterben alle durch ein befestigtes Halsband, welches mit einem Sprengsatz versehen ist.

Meinung
Grundsätzlich muss ich sagen, dass mir asiatische Filme eigentlich nicht gefallen, doch bei “Battle Royale” ist es anders.
Vermutlich liegt es an der Story oder an den vielen unterschiedlichen Charakteren, die einen, zumindest in der ersten Hälfte, an den Film fesseln, speziell gewürzt durch zwei Gestalten, die das Battle Royale nicht zum ersten Mal durchmachen, jedoch zwei völlig unterschiedliche Ziele dabei verfolgen.

Vor allem die Entwicklung der einzelnen Schülergruppen ist recht interessant anzusehen, da sie sich alle unterschiedlich verhalten, was keine Langeweile aufkommen lässt.
Ein bisschen seltsam finde ich jedoch einige Todesszenen, so ist es mehrmals so, dass eine Person stirbt, woraufhin eine andere angelaufen kommt und die beiden sich ihre Gefühle eingestehen. Natürlich habe ich nichts gegen Gefühl im Film, jedoch kommt es einem vor, als würde man eine Szene gefühlte 10 Mal mitansehen. Und genau das lässt den Film für mich in der zweiten Hälfte etwas träge werden. Schade eigentlich.

Gegen Ende wird es jedoch nochmal interessant, da die beiden Wiederholungstäter immernoch im Spiel sind und es zu einiger Action kommt. Die Splattereffekte dabei sind zwar nicht mit High-Budget Filmen zu vergleichen, aber dennoch ansehnlich.

Fazit
“Battle Royale” hat seine guten Seiten, aber auch seine etwas langweiligen. Trotzdem ist der Film für Genre-Freunde nur zu empfehlen, zumal er einen gewissen Kult-Status besitzt. Alle anderen schauen lieber weg ;) .

Trailer
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