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Artikel Tagged ‘survival’

Review & Trailer “Bleed – Eat or be Eaten”

17. September 2009 Tommy Keine Kommentare

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Originaltitel:
Erscheinungsjahr:
Drehort:
Regisseur:

Bewertung:

Dismal
2009
USA
Gary King

6 von 10

Cast
* Bill Oberst Jr. (Dale)
* Lydia Chandler (Dana)
* Tim Morris (Curt)
* Jack Harrison (Idiot)

Handlung

Die Biologiestudentin Dana hat ein Problem: Sie schafft den Kurs nicht, da sie keine Tiere sezieren kann. Deshalb bietet ihr Tutor Curt ihr an bei einer Exkursion tief in die Sümpfe teilzunehmen. Zuerst zögert sie, da ihr herrschsüchtiger Freund sie mit zu einer Party nehmen möchte, doch sie nimmt trotzdem daran teil. Ansonsten sind der schwarze Jamal mit einer, sagen wir mal “käuflich erworbenen Frau” (so habe ich das jedenfalls verstanden) und zwei weitere Studenten, ein Streber und eine heiße Blondine, mit von der Partie.

In den Sümpfen angekommen kommt es erst einmal zu einigen “Liebesszenen” zwischen den einzelnen Pärchen, in der Nacht beginnt der Film jedoch eher wie ein Horrorfilm zu sein, da Jamal und seine Begleiterin von einem riesigen Mann in Army Klamotten getötet werden. Kurt und ein Student hören die Schreie und versuchen die beiden ausfindig zu machen, doch Kurt wird bei der Suche ebenfalls umgehauen. Der Student und die beiden anderen Mädchen fliehen zu ihrem Auto und rufen den Wildhüter um Hilfe. Dieser kommt auch sofort, doch steckt er leider mit dem Riesen unter einer Decke…

Meinung

Ich bin relativ zwiespältig was diesen Film angeht. Auf der einen Seite mag ich das Setting (Gruppe in der Natur, es passiert etwas unvorhergesehenes), auf der anderen Seite ist er nur so mit Ungereimtheiten gespickt, bei denen man sich fragt, was der Regisseur sich dabei gedacht hat. Es wirkt fast so, als hätte er den Film für Menschen gedreht, die nichts hinterfragen und den Film nur halbherzig gucken ;) .

In “Bleed” gibt es einige Wendungen in der Storyline, die den Film eigentlich sehr aufgepeppt hätten. Warum eigentlich? Nun, wer halbwegs Verstand hat, dem ist klar, dass diese Wendungen irgendwann eintreffen. Ich kann leider kein Beispiel geben, da ich niemanden spoilern möchte, wer den Film aber sieht, der weiß sicher was ich meine.

Fun und Splatter sind zum Glück auch in gewissem Maße gegeben, wenn auch nicht im übertrieben. Bei einer Szene musste ich allerdings sehr schmunzeln: Jamal und seine “Freundin” trennen sich von der Gruppe und haben ihren Spaß, bei dem sie auch etwas lauter geworden sind. Zurück bei den Zelten werden sie gefragt, was passiert sei. Das Mädchen antwortet daraufhin, sie habe eine riesige schwarze Mamba gesehen ;) . Ich glaube der Regisseur brachte die Freundin nur in den Film ein, um einige anzügliche Szenen zeigen zu können, die den Film auflockern. Genauso stellt sich die Frage, warum alle Mädchen richtig gut aussehen und eigentlich auch als Models arbeiten könnten ;) .

Der Film endet mit einigen Special Effects, bei denen ich fast vom Stuhl gefallen bin, aber nicht weil sie so gut waren.

Ein entstellter Vollidiot ist übrigens auch wieder dabei, wie in vielen Horrorfilmen.

Ich würde dem Film 5 Sterne geben, er bekommt allerdings einen sechsten, da ich selbst Biologiestudent bin und die Aufschneidkurse und Exkursionen selbst kenne (allerdings kamen alle lebend zurück ;) ).

Fazit

Genrefans können sich den Film angucken, ansonsten würde ich eher davon abraten.

Trailer

Trailer “Bleed – Eat or be Eaten” anschauen

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Review & Trailer “Battle Royale”

9. September 2009 Tommy Keine Kommentare

Cover Battle Royale
Originaltitel:
Erscheinungsjahr:
Drehort:
Regisseur:

Bewertung:

Batoru rowaiaru
2000
Japan
Kinji Fukasaku

7 von 10

Handlung
Fiktives Japan in naher Zukunft: Es herrscht Arbeitslosigkeit und die Jugend rebelliert gegen die Erwachsenen. Japans Regierung erlässt das “Battle Royale” Gesetz, durch welches jedes Jahr per Lotteriesystem eine Klasse ausgewählt wird, dessen Schüler auf eine isolierte Insel gebracht werden, wo jeder Schüler mit Proviant und einer Waffe ausgestattet wird. Ziel des Spiels: Nur ein Schüler darf überleben, dieser darf die Insel wieder verlassen. Sollte nach 3 Tagen noch mehr als ein Schüler leben, sterben alle durch ein befestigtes Halsband, welches mit einem Sprengsatz versehen ist.

Meinung
Grundsätzlich muss ich sagen, dass mir asiatische Filme eigentlich nicht gefallen, doch bei “Battle Royale” ist es anders.
Vermutlich liegt es an der Story oder an den vielen unterschiedlichen Charakteren, die einen, zumindest in der ersten Hälfte, an den Film fesseln, speziell gewürzt durch zwei Gestalten, die das Battle Royale nicht zum ersten Mal durchmachen, jedoch zwei völlig unterschiedliche Ziele dabei verfolgen.

Vor allem die Entwicklung der einzelnen Schülergruppen ist recht interessant anzusehen, da sie sich alle unterschiedlich verhalten, was keine Langeweile aufkommen lässt.
Ein bisschen seltsam finde ich jedoch einige Todesszenen, so ist es mehrmals so, dass eine Person stirbt, woraufhin eine andere angelaufen kommt und die beiden sich ihre Gefühle eingestehen. Natürlich habe ich nichts gegen Gefühl im Film, jedoch kommt es einem vor, als würde man eine Szene gefühlte 10 Mal mitansehen. Und genau das lässt den Film für mich in der zweiten Hälfte etwas träge werden. Schade eigentlich.

Gegen Ende wird es jedoch nochmal interessant, da die beiden Wiederholungstäter immernoch im Spiel sind und es zu einiger Action kommt. Die Splattereffekte dabei sind zwar nicht mit High-Budget Filmen zu vergleichen, aber dennoch ansehnlich.

Fazit
“Battle Royale” hat seine guten Seiten, aber auch seine etwas langweiligen. Trotzdem ist der Film für Genre-Freunde nur zu empfehlen, zumal er einen gewissen Kult-Status besitzt. Alle anderen schauen lieber weg ;) .

Trailer
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Review “Timber Falls”

8. September 2009 Tommy Keine Kommentare

Cover Timber Falls

Bewertung: 7/10 Sternen

Originaltitel: Timber Falls
Erscheinungsjahr: 2007
Produktionsort: USA
Regie: Tony Giglio
Schauspieler:
• Josh Randall (Mike)
• Brianna Brown (Sheryl)
• Nick Searcy (Clyde)
• Beth Broderick (Ida)
• Sascha Roseman (Deacon)

 

Handlung
Das Liebespärchen Mike und Sheryl plant ein Wanderwochenende in den Wäldern von West Virginia, um die Natur zu genießen und sich in der Verlassenheit der Wälder in trauter Zweisamkeit zu wiegen.

Zunächst sind sie sich noch unsicher, welche der beiden offiziellen Wanderrouten sie einschlagen wollen, doch die ortsansässige Ida empfiehlt ihnen die Route „Timber Falls“, die allerdings nicht von den Parkwächtern überwacht wird. Sie überzeugt das unverheiratete Pärchen und schon beginnt die Tour.

Schon kurze Zeit später fallen die beiden Turteltauben übereinander her, wobei sie allerdings von drei Rednecks erwischt werden, die sie bedrängen und ihnen so einige Dollar abzocken können. Erst am Abend im Zelt entspannen sich die beiden und führen ihr Liebesspiel fort.

Am nächsten Morgen erwacht Mike alleine, da Sheryl entführt wurde. Auf der Suche nach ihr tappt er in eine Bärenfalle, wird allerdings von Ida gefunden und in ihrer Hütte versorgt. Doch Ida und ihr Ehemann Clyde stecken hinter der Entführung, denn sie halten Sheryl gefesselt im Keller gefangen, beaufsichtigt vom entstellten Deacon. Gibt es für die beiden noch Hoffnung?

 

Meinung
Bei „Timber Falls“ handelt es sich definitiv um einen gelungenen Survival Horror Trip, welcher zum Großteil sehr spannend gehalten ist.
Lediglich nach ca. ¾ es Films, während Mike und Sheryl gefesselt sind kommt, bei mir jedenfalls, etwas Langeweile auf, da sich die Szenen doch irgendwie einige Male wiederholen, diverse blutige Szenen haben mich allerdings wieder aufgeweckt.

Ansonsten kommen mir einige Ideen, die im Film verwurstet wurden, recht geklaut vor: Gab es das entstellte Familienmitglied, welches nur schwer von der Familie gebändigt werden kann, und der im Keller seine perversen Fantasien ausleben möchte nicht schon einmal in „Texas Chainsaw Massacre“?

Trotzdem peppt er den Film natürlich auf, genau wie einige blutige Szenen gegen Ende des Films und während des Gefangenenaufenthalts des Pärchens.

Der Konflikt zwischen religiösen (fanatischen) Landeiern und den sündigen Heiden aus der Stadt kommt mir allerdings recht neu vor, jedenfalls fällt mir spontan kein Film ein, in dem solch ein Thema in einem Horrorfilm aufgegriffen wurde (was nicht heißt, dass es solche Filme nicht gibt ;) )

 

Fazit
Für Genrefreunde des „Survival Horror“ kann ich den Film eindeutig empfehlen, wobei auch normale Horror-Fans auf ihre Kosten kommen. Spannung ist auf jeden Fall genug enthalten, trotz einigen eher schleppend laufenden Szenen.

 

Trailer


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Review “Eden Lake”

7. September 2009 Tommy Keine Kommentare

Cover Eden Lake

Bewertung: 9 / 10 Sternen

Originaltitel: Eden Lake
Erscheinungsjahr: 2008
Produktionsort: Großbritannien
Regie: James Watkins
Schauspieler:
• Kelly Reilly (Jenny)
• Michael Fassbender (Steve)
• Jack O’Connell (Brett)
• Finn Atkins (Paige)

 

Handlung
Steve und Jenny, ein verliebtes Pärchen aus London, reisen am Wochenende zum Zelten aufs Land an einen See, der nur noch kurze Zeit für die breite Öffentlichkeit zugänglich sein wird, da dort eine geschlossene Wohnanlage errichtet werden soll.

Am See angekommen, machen es sich die beiden gemütlich, doch die Ruhe der beiden wird prompt durch eine Gruppe ortsansässiger Jugendlicher gestört, die mit dröhnender Musik und einem unangeleinten Rottweiler am See aufmarschieren. Steve versucht die Gruppe zur Ruhe zu bringen, doch die Jugendlichen verspotten ihn nur.

Diese Beleidigungen sollten erst der Anfang des Terrors sein, denn am nächsten Tag werden Steve und Jenny unbemerkt ihre Wertgegenstände entwendet, darunter auch der Autoschlüssel. Könnte man zu diesem Zeitpunkt noch von einem „kleine Jungs Schabernack“ sprechen, wendet sich das Blatt als die beiden fast von den Jugendlichen in ihrem gestohlenen Auto überfahren werden.

Nachts lauern Steve und Jenny den Jugendlichen auf und fordern ihr Eigentum zurück, doch es kommt zu Handgreiflichkeiten, in denen der Hund des Anführers Brett durch einen dummen Zufall ums Leben kommt. Aufgrund des Schockmoments kann das Pärchen die Autoschlüssel erhaschen und flüchtet.

Erst kurz nach der Flucht wird Brett klar, dass es ein Fehler war die beiden davonkommen zu lassen. Prompt nimmt die Gruppe die Verfolgung auf und wird kurze Zeit später fündig, da Steve einen Unfall hatte und eingeklemmt am Steuer fest hängt, Jenny gibt er vorher den Auftrag Hilfe zu holen.

Aus Angst selbst erwischt zu werden, versteckt sie sich die ganze Nacht im Dickicht und macht sich morgens auf die Suche nach ihrem Freund. Sie findet ihn mit Stacheldraht angekettet und blutüberströmt, während die Jugendlichen sich beraten was zu tun ist. Der Anführer Brett drängt seine Kumpels dazu Steve zu foltern, damit er nicht als Alleinschuldiger da steht, Paige, die einzige Frau in der Clique, filmt das ganze per Handy.

Doch Jenny bleibt nicht unentdeckt und es kommt zur tödlichen Hetzjagd… gibt es für die beiden noch Hoffnung?

 

Meinung
Eins ist klar: In „Eden Lake“ kommt niemals Langeweile auf. Selbst die anfängliche Idylle wird so dargestellt, dass der Zuschauer sich nicht langweilt und nur auf blutige Szenen wartet.
Die Spannungskurve beginnt recht früh zu steigen, da der Konflikt zwischen den Erwachsenen und den Jugendlichen ziemlich schnell klar wird. Doch der „Jung vs. Alt“ Konflikt steht meiner Meinung nach gar nicht im Vordergrund, sondern eher das „Reicher Städter vs. Armes Landei“ Problem. Schon zu Beginn des Films ist z.B. auf dem Plan der geschlossenen Wohngemeinschaft mit Graffiti „Fuck off, Yuppie Cunts“ zu lesen.

Der Konflikt spitzt sich rasant und es wird schnell klar, dass die Jugendlichen mehr als einen kleinen Streich spielen wollen. Die treibende Kraft dazu ist ihr Anführer Brett, der die anderen fast schon zwingt sein grausames Spiel mitzuspielen. Schon bald ist es zu spät einen Rückzieher zu machen, was Brett nutzt um die anderen immer weiter voran zu treiben. Aufgrund des Gruppenzwangs spielen natürlich alle mit.

Um nicht zuviel vorweg zu nehmen: Gegen Ende des Films kommt es noch zu einer sehr traurigen und einer sehr schockierenden Szene, die aber irgendwie sein müssen, da Filme, die total glatt für jeweils eine Partei verlaufen, langweilig sind.

Was mich allerdings am Film stört ist die Rolle des Steve, der ruhig etwas rabiater gegen die Jugendlichen hätte vorgehen können, anstatt den Platz eines totalen Softies einzunehmen. Doch soviel sei gesagt: Seine Frau lässt sich nicht so leicht unterbuttern.

Ansonsten enthält der Film zwar keine großen Splatter-Orgien, ist aber aufgrund der Tatsache, dass eine solche Situation wegen der Verrohung der Jugend kein Ding der Unmöglichkeit ist, trotzdem recht schockierend was seine Gewaltszenen angeht.

 

Fazit
Ein sehr spannender, mitreißender und schockierender Film, der so ähnlich sogar Wirklichkeit geschehen könnte, was er aber hoffentlich nie der Fall sein wird.

 

Trailer


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