Handlung
Eine Epidemie hat die Menschheit fast vernichtet. Die Story spielt um einige junge Erwachsene, die sich an einen Strand flüchten wollen, um die Seuche auszusitzen.
Ihr Auto geht allerdings auf der Reise kaputt, wobei sie einen Familienvater treffen, dessen Tochter infiziert ist. Er berichtet von einem Arzt, der wohl ein Antiserum entwickelt hat. Die Gruppe macht sich auf den Weg, um diesen Arzt zu finde.
Ob die letzten Überlebenden den Arzt finden und ob dieser wirklich ein Antiserum herstellen konnte, erfährt man wohl erst, wenn man den Film gesehen hat .
Kommentar
Erinnert mich sehr an “28 Days Later”… und der hat mir sehr gut gefallen. Hoffentlich wird der Film in der zweiten Hälfte nicht genauso schwach wie der genannte Vergleichsfilm mit seinen Soldaten…
Originaltitel: Doomsday Erscheinungsjahr: 2008 Drehort: Großbritannien Regisseur: Neil Marshall Schauspieler:
• Rhona Mitra (Eden Sinclair)
• Bob Hoskins (Bill Nelson)
• Craig Conway (Sol Kane)
• Adrian Lester (Sgt. Norton)
Handlung
Im Jahr 2008 breitet sich in Schottland ein tödlicher Virus namens “Reaper” aus. Die Situation gerät schon sehr bald außer Kontrolle, es droht eine Pandemie, weshalb die zuständige Regierung das Kriegsrecht ausruft und das Infektionsgebiet weiträumig abriegelt. Die nicht-infizierte Zivilbevölkerung wird dabei gnadenlos zurückgelassen und hinter einer dicken Betonmauer ihrem Schicksal überlassen. Eine Frau schafft es gerade noch ihr Kind einem Soldaten anzuvertrauen, der das Gebiet in letzter Sekunde per Schrubhauber verlässt.
Einige Jahre später, 2035, bricht der Virus erneut aus, diesmal in England. Das Kind, welches 27 Jahre zuvor gerettet wurde, ist heute eine Elitesoldatin namens Eden Sinclair. Sie bekommt von der Regierung den Auftrag nach Schottland in das abgesperrte Gebiet zu reisen, um ein Antiserum zu finden. Wie die Regierung darauf kommt, dass es dort ein Antiserum gibt? Seit einigen Jahren wird das Gebiet per Satellit überwacht, wobei menschliches Leben festgestellt wurde. Es wird vermutet, dass ein Wissenschaftler namens Dr. Marcus Kane es doch noch geschafft hat das Antiserum herzustellen.
Für Eden Sinclair und ihr Team wird nun die Mauer geöffnet, ohne zu wissen, was sie erwartet…
Meinung
Nach dem letzten Review “Autumn of the Living Dead” war “Doomsday” ein sehr unterhaltsames Meisterwerk.
Grund dafür sind die vielen Facetten im Film, die extrem viel Abwechslung reinbringen. Anfangs ist eine typische Virus/Zombie Atmosphäre, bei den Vorbereitungen des Teams musste ich an Sci-Fi Filme á la “Alien” denken, im Lager von Sol Kane, der eine Horde von kannibalistischen Punks anführt kommt “Mad Max” Stimmung auf (Zusätzliche Anmerkung: Die Freundin von Sol Kane erinnert mich aufgrund ihrer Schminke extrem an die Jugendserie “The Tribe” ), im Schloss von Dr. Kane Mittelalter Stimmung und am Ende gibt es als krönenden Abschluss eine halsbrecherische Verfolgungsjagd.
Noch dazu kommt natürlich eine sehr attraktive Hauptdarstellerin (Rhona Mitra), die laut Wikipedia früher als Lara Croft Double gearbeitet hat.
Technik, schauspielerische Leistung und Kameraführung haben mir ebenfalls zugesagt.
Böse Menschen könnten den Film als überladen oder zu trashig ansehen, da es in ihren Augen vielleicht so wirken könnte, als ob der Regisseur möglichst viele Szenarien aus diversen Filmen zusammengeklaut hat, in der Hoffnung denselben Erfolg wie die ursprünglichen Filme zu haben. Ob nun gewollt oder nicht gewollt, geklaut oder nicht geklaut, mir gefällt “Doomsday” extrem gut. Besonders die Szenen bei den Punks haben mir gut gefallen.
Fazit
Wer einen Sci-Fi / Horror Film sehen möchte, der sehr abwechslungsreich, gut gemacht und actionreich ist und zudem noch von einer attraktiven weiblichen Hauptdarstellerin begleitet wird, der muss sich unbedingt “Doomsday” angucken .